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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Kärnten und Krain, Band 8
Seite - 275 -
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275 Stadtgemeiiide Laibach auch schon 1860 dem Heldeumarschall, ihrem Ehrenbürger, in dem Roudeau der Sternallee eine Kolvssalbüste aus Bronze von Meister Fernkorn gewidmet hat. Aus der Thalebeue von Laibach in der Richtung gegeu Südosteu über St. Marein nnd das obere Thal der bei Obergurk mit einer Mächtigkeit gleich der des Laibachflusses zutage tretenden Gnrk bis an die in ihrem Ursprung uud Unterlauf Kroatien augehöreude, in ihrem Ober- uud Mittellauf aber Kroatien von Krain abgrenzende Knlpa sich ziehend, scheidet die Hanptaxe des Landes, den Unterkrainer Boden in zwei wesentlich verschiedene Theile, den östlichen, mit von Westen nach Osten streichenden, von vielen oft recht lieblichen Längen- und Querthälern unterbrochenen, durch ihre der Steiukohleu- uud Triasperiode «zugehörigen Schichten das Vorland der Alpen repräseutireudeu wald- bedeckten und rebennmkränzten Hügeln und Bergen und den westlichen Theil mit seinen Schichten der Kreideformation, deren Klüfte und Trichter schon den Karstcharakter des anraiueuden Juuerkraiuer Bodeus weisen. Die von Laibach bis an das Uskokengebirge nnd von der oberen Gnrk bis an die Save sich erstreckende Bodenfläche von Unterkraiu gliedert sich naturgemäß in fünf Abtheilungen mit den orvgraphischen Wegweisern der Littaier Berge, der Treffener und Nassenfnßer Höhen, der Uskokenberge und der Möttling-Cernembler Abdachung. Die erste dieser fünf Partien Unterkraius erscheint von den Littaier Bergen durchzogen, die sich am rechten Ufer der Save in zwei nahezu parallel laufenden, doch mehrfach von einander geschiedenen Ketten hin erstrecken. Die nördliche der beiden Bergketten dehnt sich vom 793 Meter hoch gelegenen Jancberg bei Laibach bis zu dem gegenüber von Trisail gelegenen 674 Meter hohen Pfarramt Dobouz, an dessen Vorbergen der romantische Wasserfall Mitale in die Tiefe branst, und erreicht südlich von Dobouz iu dem 1.219 Meter sich erhebenden Knmberg die höchste Spitze nicht nur dieses Gebirgszuges, sondern der Berge Unterkraius überhaupt; die südlichere Kette der Littaier Berge läuft vom 581 Meter hohen nördlich von St. Marein gelegenen Movnik bis an den 536 Meter hohen Wetternich im Nordwesten bei Savenstein an der Save, welche sich an der Grenze von Steiermark (bei der Eisenbahnstation von Trisail) gegen Südost wendet und in einer Länge vvu 64 Kilometern die Grenze zwischen Krain und Steiermark und weitere 5 Kilo- meter hin jene von Krain nnd Kroatien mit immer mehr uud mehr sich verbreiternde» Uferflächen bildet. Im Gebiete der Littaier Bergkette liegt an der die Südbahnstation Littai mit dem Hauptorte Unterkraius, der Stadt Rudolfswerth, verbiudeudeu Landstraße der für Krain denkwürdige Ort Wagensberg (429 Meter) mit dem gleichnamigen gegenwärtig fürstlich Windischgrätz'schen Schlosse Wagensberg, das einstige Tuseulum des vielgenannte« 18'
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Kärnten und Krain, Band 8
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Kärnten und Krain
Band
8
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
16.41 x 23.03 cm
Seiten
532
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
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