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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Das Küstenland, Band 10
Seite - 323 -
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323 mit dem kaiserlichen Adler in der oberen Ecke gezierte Flagge, welche Kaiserin Maria Theresia 1749 angeordnet hatte. Werfen wir nun einen Blick auf den Bestand der Marine. Sie theilt sich in Dampfer und Segler, in Schiffe weiter Fahrt und Küstenfahrer. Vor Allein verlangt der österreichisch-ungarische Lloyd uusere Aufmerksamkeit. Diese Gesellschaft verfügte (Ende des Jahres 1890) über einen Schiffspark von 75 Dampfern mit 79.800 Tonnen Trag- fähigkeit und 21.170 Pferdekräften. Darunter befindet sich eine erhebliche Anzahl großer, allen Anforderungen des neuesten Fortschritts entsprechender Schiffe. Für die Unter- bringnng von Passagieren ist bestens gesorgt. Auf diefeu Schiffen steht im Ganzen eine Bemannung von rund 3.000 Köpfen in Verwendung. Rechnet man zu dieser Schiffs- bemannung noch die Arbeiter im Arsenal der Gesellschaft zu Trieft, das Personale der Seelazareth von Valle S. Bartolomeo bei Trieft. Centralverwaltung, der Agentien in den zahlreichen Häfen des In- und Auslandes, endlich die Handlanger, welche zu Laduugs- und Löschungsarbeiten und in den Magazinen beschäftigt sind, so gelangt man zur stattlichen Ziffer von 8.000 Köpfen. Diese Bedeutung erhöht sich noch durch die Beschäftigung, welche der Lloyd dauernd zahlreichen großen nnd kleinen industriellen Unternehmungen gewährt. Die Schiffe des Lloyd befahren jetzt ans Grund der mit der Staatsverwaltung abgeschlossenen Vertrüge regelmäßige Linien längs der österreichischen Küste, dann nach der Levante, sowie in der Levante im Anschluß au die von Trieft ausgehenden Linien, ferner nach Jndo-China über Bombay und Ceylon nach Hongkong mit einer Seitenlinie von Ceylon nach Calentta und schließlich vou Trieft uach Brasilien. Letztere Linie wurde erst im Jahre 1888 eingerichtet und hat die Aufgabe, den Verkehr der Monarchie mit jenem Lande, welcher bisher nur über die Nordseehäfeu möglich war, durch directe Verbindung zu entwickeln. Neben dem österreichisch-ungarischen Lloyd besteht keine größere Dampfschiffahrts- gesellschaft, dagegen hat sich die locale, dem Verkehrsbedürfniß längs der Küste dienende 21«
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Das Küstenland, Band 10
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Das Küstenland
Band
10
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
15.63 x 22.44 cm
Seiten
390
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
Kronprinzenwerk deutsch
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