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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Das Küstenland, Band 10
Seite - 326 -
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826 Gebieten Indiens nnd Chinas, dem Norden Afrikas, nach Italien, Spanien, England nnd den Nordstaaten Europas, nach Amerika n. s. w. Der Stand der gesammten nationalen Handelsmarine, die sich in erster Linie an den Seeverfrachtungen betheiligt, ist mit eirca 260.000 Tonnen, von denen 97.000 ans die Dampfschisie mit 27.000 Pferdekräften entfallen, zn beziffern. Die Schiffahrtsbewegung Triests iveist für das Jahr 1889 bei einer Gefammtbewegnng von 8.213 Schiffen mit 1,447.980 Tonnen im Einkauf und 8.192 Schiffen mit 1,441.250 Tonnen im Auslanf eine Betheiligung von circa 6.000 Schiffen mit über 825.000 Tonnen im Einkauf und ungefähr ebensoviel im Auslanf mit nationaler Flagge auf. Die nächstgrößte Betheiligung am Schiffsverkehr im Haseu von Trieft entfällt — der geographischen Lage entsprechend — auf Italien, dessen Marine mit circa 1.700 Schiffen und 260.000 Tonnen im Ein- kauf und ungefähr ebensoviel im Auslanf im Triester Hafen vertreten ist und die groß- artig entwickelte Thätigkeit der englischen Flagge um circa 10.000 Tonnen übersteigt. An der Gesammteinfnhr der österreichischen Häfen von circa 8'/, Millionen Metercentnern im Jahre betheiligt sich Trieft mit nahezu 6 Millionen Metercentnern, während von der Gesammtansfuhr der österreichischen Häfen in der Totalsumme von über 12,600.000 Metercentnern auf Trieft uahezu 7 Millionen entfallen. Der Gesammtwerth der Einfuhr Triests betrug im Jahre 1888 zur See rund 195 Millionen Gulden, jener der Anssnhr 157 Millionen Gulden. Der Landhandel Triests stellt sich für dasselbe Jahr wie folgt: nach Trieft kamen über 7'/; Millionen Metercentner im Werth von 149 Millionen Gulden; von Trieft gingen ab zu Lande 3,600.000 Metercentner, bewerthet mit 152'/? Millionen Gulden, so daß die ganze Handelsbewegung Triests im Jahre 1888 zur See und zu Lande einen Waarennmfatz von circa 654 Millionen Gulden ausweist (gegen das Vorjahr 1887 mit 6l>5 Millionen als höchsterreichte Ziffer um circa 11 Millionen weniger). Diese Waaren- bewegnng, durch Segel- und Dampfschiffe nnd die Eisenbahnen vermittelt, concentrirt sich in dem bereits geschilderten Hafen und den beiden Bahnhöfen (der Süd-und Staatsbahn). Die zwei Bahnhöfe liegen an den Endpunkten des vom Meere begrenzten Kreis- segments der Stadt und sind untereinander durch einen längs der Riva geführten Schienenstrang verbunden. Von dem Ufer ist der zwischen zwei Häuserreihen laufende 371 k Meter lange nnd 28 4 Meter breite Kanal bis zur Autvuiuskirche geführt. Derselbe ist Schiffen größeren Tiefganges zngänglich, die an beiden Seiten sicher anlegen und bequem aus- und einladen können. An den Meeresufern, der Riva, in der Nähe der Bahnhöfe und der Lagerhäuser herrscht das regste Leben und der lebhafteste Verkehr mit den ein- und ausgeladenen, den zn- und abgestreiften Gütern. In den Hangars und den Lagerhäusern findet die directe
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Das Küstenland, Band 10
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Das Küstenland
Band
10
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
15.63 x 22.44 cm
Seiten
390
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
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