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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Ungarn (3), Band 12
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291 Dieselbe düstere Auffassung, Hoffnungslosigkeit, ja Verzweiflung, dasselbe Lob der Vergangenheit, dieselbe Verachtung der Gegenwart erklingt auch von der Leier Daniel Berzsenyis; denn tieser als er hat Niemand zu Anfang dieses Jahrhunderts den Niedergang der nationalen Idee empfunden. Wohin er auch blickte im Vaterland, nirgends winkte Daniel Berzsenyi. ihm ein ermuthigeuder Strahl, und in der Ode: „An die Ungarn" brach seine wilde Ver- zweiflung, sein Prophetenzorn los, daß diese Nation gar nichts mehr zu suchen habe auf Erden. Später begann sein Zorn sich zu besänftigen und er schöpfte einige Hoffnung aus den beginnenden geistigen Bewegungen, die ihn selbst mit sich rissen. Allein er wurde dessen bald müde und vergrub sich in seine philosophischen Ideen, um weniger Oden und mehr Elegien zu schreiben. Seine edlen Gefühle, seine Bedürfnißlosigkeit IS»
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Ungarn (3), Band 12
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Ungarn (3)
Band
12
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1893
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
15.49 x 21.91 cm
Seiten
626
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
Kronprinzenwerk deutsch
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