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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 1
Seite - 382 -
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382 Der heilige Maximilian, Bischof lind ihn außer die Stadt hinausführen und enthaupten sollen. Sogleich wurde dieser Befehl vollzogen, am 12. Oktober 2>4. Die Verehrung des heiligen Marimilian ist in Untersteicrmark, besonders zu Cilli, sowie auch in Oesterreick, sehr groß. Die Reli- quien seines Leibes sind zu Paßau der öffentlichen Verehrung aus: gesetzt, wohin sie im zehnten Jahrhundert übersetzt worden seyn sollen. Zu Cilli wird noch der Platz gezeigt, wo der Heilige enthauptet wurde, und ein Brunnen, von welchem man sagt, daß er da wun: derbarer Weise entsprungen sey. Dem reichen Jünglinge im Evangelium sagte Jesus: „Wenn du vollkommen seyn willst, so gehe hin, verkaufe Alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, dann komm', und folge mir nach/' Dieser Aufmunterung des Herrn folgte Maximilian. Er sah den Beruf der Verbreitung des Evangeliums für ein weit größeres Glück an, als den Besitz zeitlicher Güter. Ein Schatz im Himmel war ihm lieber, als ein Haufen Goldes auf dieser Erde. Er war edel genug, nach der höchsten christlichen Vollkommenheit zu trachten. Ihn blendete nicht, wie den evangelischen Jüngling, der Glanz der irdischen Güter, die vergänglich sind. Sein ganzes Streben ging auf jene himmlischen Güter, dic ewig bleiben. der Ermordung des römischen Kaisers Numcrianus wurde Diokletian, der Sohn eines Schreibers aus Dioklea in Dalmatien, der sich frühe dem Kriegsdienste gewidmet, und durch seine Tapferkeit sehr bald hoch empor geschwungen hatte, im Jahre 254 zum römi- schen Kaiser aufgerufen. Bis zum neunzehnten Icchre seiner Regie- rung unternahm er keine Feindseligkeiten gegen die Christen, sondern zeigte sich vielmehr denselben sehr gewogen. Nur hie und da wur- den Christen hingerichtet; aber nicht so fast ihres Glaubens wegen, als weil sie sich der Kriegsdienste weigerten. Selbst unter den Hausgenossen des Kaisers waren Christen, denen völlige Religions- freiheit gestattet wurde. Unter diesen waren Dorotheus, und Gor- gonius, zwei vornehme Hofbcdicnte, welche Diokletian sehr hoch schazte, und denen er mehr Ehre, als selbst den Statthaltern er- wies. Ja sogar die Kaiserin Priska, Gemahlin Diokletians, und seine Tochter Valeria hatten das Christenthum angenommen. —- Diokletian hatte seinen Tochtermann Galcrius zum Cäsar (Mitregen- ten) angenommen. Dieser war den Christen von Jugend auf sehr abhold, und ruhte nicht, bis er auch den Kaiser gegen dieselben feind- selig gestimmt hatte. Im Jahre 3U2 fing Diokletian an, strenger
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 1
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
1
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
900
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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