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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 1
Seite - 655 -
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Am 26. IlMi. Y5H rechten, durch die Erfüllung der Pflicht der Wahrhaftigkeit barstellen. Bekräftigen wir eidlich, daß das, was wir sagen, Wahrheit sey, so ist dieß der Bestatt, gungs-Eid; verbinden wir uns eidlich zur Haltung dessen, was wir versprochen haben, so ist's der Verspre- chungs-Eid. Dieser wie jener ist eine außerordentliche Gottesver- ehrung. Die Verletzung dieses wie jenes aber eine Gotteslästerung. „Lasse deln Schwören ein ungeheucheltes, rechtschaffenes, und heiliges Schwören seyn; auf diese Art wirst du durch dein Beispiel auch die Heiden ermuntern, den Herrn zu preisen." Ierem. 4, 2. Die Heiligen: Johannes und (Am 26. und Paulus, zwei edle Brüder, waren sehr eifrige Anhänger des Christenthums, und begleiteten die ansehnlichsten Aem- ter bei Constantia, der Tochter Constantins, des Großen. Sie leb- ten zu Rom, und zeichneten sich auf eine seltene Weise durch Wohl- thätigkeit gegen die Armen aus, zu welchem Zwecke ihnen auch ihre Gebieterin, Constantia, so lange sie lebte, große Summen überließ. Der abtrünnige Julian wollte sie an seinen Hof ziehen. Sie wei- gerten sich aber dessen, weil sie den Götzendienst, dem der Kaiser huldigte, verabscheuten, und lieber Alles, auch das Leben, hingeben, als von dem heiligen Bekenntnisse abweichen wollten. Man machte Drohungen, nnd gab ihnen zehntägige Bedenkzeit. Während der- selben waren sie eifrig beschäftiget, ihr Geld und ihre Habe zu wohl- thätigen Zwecken zu verwenden. In Gesellschaft des Priesters Cris- pus, des Clerikers Crispinianus, und der Benedicta, einer gottes- fürchtigen Matrone, lagen sie dem Gebethe ob, und feierten in ihrem Hause die heiligen Geheimnisse, um sich für den bevorstehenden Kampf zu bekräftigen. Am eilftcn Tage, als Johannes und Paulus standhaft auf ih- rer Weigerung verharrten, wurden sie in ihrem Hause verwahrt, damit sie aus demselben nicht entfliehen, Niemand zu ihnen hinein- gehen, Niemand sie sehen, und Niemand mit ihnen sprechen könnte. Am Abende kam Terentianus, ein Offizier, mit Soldaten zu ihnen. Er hatte ein kleines Götzenbild bei sich, und forderte sie im Namen des Kaisers auf, demselben ein Rauchopfer zu bringen. Mit Ab- scheu wiesen sie diese Aufforderung von sich. Der Offizier drohte, mit dem Tode, wenn sie nicht opfern würden. Seiner Drohung'
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 1
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
1
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
900
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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