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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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Am 3. September. 145 richtet halt. Denn dort ist der verborgene Schatz der Seele, unser Herr Jesus Christus, in dem alles Gute enthalten ist. Wer Gott nicht zum Freunde hat, der ist immer elend und dürftig, wenn er auch Alles hat. Gott hat aber der zum Freunde, der Ihn liebt, und sein Wort hält." Der heilige Rcmaklus, Bischof. (Am 3. September.) Der heilige Remaklus wurde geboren um das Jahr 612 in dem Herzogthume Bern in Aquitanicn. Seine Eltern Albutius und Matrinia, ausgezeichnet durch große Reichthümer, und noch mehr durch den Glanz christlicher Tugenden, waren sehr besorgt für eine gute Erziehung ihres Sohnes, die sie ihm anfänglich selbst mit dem besten Erfolge ertheilten. Als er aus dem Knabenalter ausgetreten war, übergaben sie ihn zur fernern Ausbildung des Verstandes und sciiu's Herzens dem Sulpitius, einem weisen und gottesfürchtigen Manne, unter dessen Leitung er große Fortschritte in nützlichen und heilsamen Kenntnissen, und noch größere auf dem Pfade christlicher Gottseligkeit machte. Später kam er an den königlichen Hof zu Paris, wo sein gottseliger Sinn durch den Umgang mit dem hei- ligen Eligius und durch dessen Vorbild noch mehr belebt, und bekräftiget wurde. Er ward des Hoflcbcns überdrüssig, entsagte allen irdischen Bestrebungen und Hoffnungen, entäußerte sich der zeitlichen Güter, die er an die Armen vertheilte, und zu an: dern frommen Zwecken bestimmte, und begab sich um das Jahr 6Z7, wahrscheinlich auf Anrathen des Eligius in das Kloster, welches dieser zu Solignac erbaut hatte. Da regierte er als erster Abt die neue Klostergcmeinde mit Weisheit und Liebe, und leuchtete ihr vor, als ein Muster reiner Gottseligkeit und strenger Selbstver- läugnung. Die Zeit, welche ihm die Sorge für das Kloster, und die klösterlichen Verrichtungen übrig ließen, verwendete er auf die Forschung in den göttlichen Büchern, auf die geistlichen Betrachtun- gen, und auf das Gebeth, dcnen er auch viele Stunden der Nacht widmete. Seine Sinnlichkeit tödtctc er ab durch strenges Fasten und manche andere körperliche Uebungen. Der Ruf seiner Weisheit und seiner Gottseligkeit ward bald allgemein verbreitet, und kam auch an den Hof des austrasischen Königs Sigebcrt I I . Der König rief ihn zu sich, schenkte ihm großes Vertrauen, und bediente sich Zweiler Band. 10
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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