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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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232 Die heilige Waldburgis, Äbtissin. ward die Vorsteherin desselben, und regierte es auf die rühmlichste Weise, geleitet von ihren weisen Brüdern, geliebt von ihren Mit- schwcstern, und hochverehrt von allen Menschen der umliegenden Ge- gend , denen sie sich in hohem Grade liebevoll und wohlthätig be- wies. Nach dem im Jahre 761 erfolgten Tode ihres Bruders Wu- nibald, wurde ihr von Willibald, dcm Bischöfe von Eichstädt, mit Rücksicht auf ihre bewährte Tugend, auf ihren großen Verstand und auf ihren heiligen Eifer auch die Leitung des männlichen Klosters zu Hcidenhcim übertragen. Im Vertrauen auf Gottes Beistand ver- waltete sie das Amt als Äbtissin zweier Klöster zum höchsten Troste der Untergebenen. Sie wohnte in frommer, gottergebener Trauer der Beerdigung ihres Bruders Wunibald, und sechszchn Jahre spä- ter, im Jahre 777 der Ucbersetzung seines Leichnams bei. Weinte Jahre darauf beschloß sie ihr gottseliges Leben in ihrem Kloster. Ihr Leichnam wurde von dem heiligen Willibald daselbst feierlich beerdiget, später aber durch den Bischof Okarius nach Eichstädt übersetzt. „Richte deine Blicke auf das Innerste deines Herzens und ver- schließe die Thüre deines Mundes. Fange nicht an, auf Eingebung des Satans, den verschiedenen Gelüsten der Welt nachzuschwarmen. Hörst du etwas Böses, so schadet es dir, siehst du etwas Schönes, so leidest du Versuchung; wirst du getadelt, so macht es dich un- ruhig. Halte dich daher ferne von einem zornmüthigcn, unverstän- digen und zügellosen Menschen, und bleibe ruhig in Gott." Der heilige Virgilius, Bischof zu Salzburg. (Am 27. November.) Unter Salzburgs ruhmwürdigsten Bischöfen steht der heilige Virgilius. Er kommt in dem Verzeichnisse der Obcrhirten der salz- burgischen Kirche als der Fünfte vor. Geboren in Irland von einem vornehmen Geschlechte, bildete er seinen Geist und sein Gemüth mit solchem Fleiße aus, daß er durch Gelehrsamkeit und durch Tugend vor vielen Andern hervorleuchtete. Er soll, als er noch in seinem Vatcrlande war, dem Klosterstande sich gewidmet haben. Er ver- ließ sein Vaterland, und kam nach Frankreich, wo er zwei Jahre verweilte bei Pipin, dcm Herzoge von Neustrien und nachmaligen König, der ihn wegen seiner Gelehrsamkeit und Frömmigkeit sehr hoch verehrte.
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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