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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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318 Der heilige Gebhard, Bischof zu Konstanz. Die holde Demuth ist, wie der Glaube, wie die Hoffnung, wie die Liebe, eine Tochter der Religion Jesu Christi. Sie ist die Hütherin aller Tugenden, ja, ohne sie haben alle Tugenden nur einen leeren Schein. Der heilige Gebhard, Bischof zu Konstanz. (Am 27. August.) Wit in England die Heiligen Dunstan, Ethelwald und Os: wald, so waren in Deutschland die Heiligen Ulrich, Wolfgang und Gebhard hcllstrcchlcnde Lichter, welche im zehnten Jahrhunderte in der Kirche Jesu Christi leuchteten. Wie zwischen jenen, so bestand auch zwischen diesen ein enges Vand heiliger Freundschaft zur Er« bauung des Reiches Gottes. Gebhard wurde vor der Mitte des zehnten Jahrhunderts gebo» ren auf dem Schlosse Pfannenberg, welches auf einem hohen Felsen südöstlich von der Stadt Bregen; liegt, und gegenwärtig auch Geb- hardsberg genannt wird. Sein Vater, ein Graf von Bregenz, hieß Uzo, und seine Mutter Dietburga. Beide lebten rechtschaffen und gottesfürchtig in liebevoller Eintracht miteinander. Gott hatte ihnen schon drei Söhne, Leutfried, Ulrich und Marquard geschenkt, und in freudiger Hoffnung erwarteten sie das vierte Kind, als Dietburga plötzlich erkrankte und starb. Die Aerzte nahmen das Kind von der entseelten Mutter. Es lebte, wurde mit der möglichsten Sorge ge- pflegt, und gewiß nicht ohne Gottes besondere Fügung beim Leben erhalten. Die erste Erziehung erhielt Gebhard bei seinem Vater, der die körperliche Pflege seines Sohnes einer treuen Wärterin, und die geistige einem frommen Priester anvertraute, über diese und über jene aber auch selbst mit sorgfältiger Liebe wachte. Gebhard wuchs heran zum holden und gucen Knaben, bei dem sich vortreffliche An- lagen des Kopfes und des Herzens entwickelten. Er mochte etwa eilf oder zwölf Jahre alt seyn, als er von seinem Vater nach Kon- stanz gebracht wurde, damit er da in den Wissenschaften unterrichtet, und zur Gottseligkeit angeleitet werde. Die Geschichte sagt, daß seine Mutter, die fromme Dictburga, dieses ihr Kind, bevor es noch auf der Welt war, dem geistlichen Stande verlobt habe. Dieses darf um so eher geglaubt werden, als solche Gelübde in jenen Zei- ten von den Aeltern oft gemacht wurden.
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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