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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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330 Der heilige Heinrich, Kaiser. allein mit dem, was sein Beruf zu thun ihm auflegt, heilig wer- den, wenn er cü mit Rücksicht auf die Religion, und auf das Wohl: gefallen Gottes thut. Es steht nur bei uns, daß wir unser Heil bei der uns niemals fehlenden Gnade Gottes in Sicherheit setzen und dem heiligen Guido nachfolgen. Wir sollen beten, liebevoll ge- gen Jedermann, barmherzig gegen die Armen, eifrig in unsern G, - schaftcn und in dcr Kircde senn, wie er, dann wird Gott gewiß auch uns für die Begierde ihm zu gefallen, herrlich belohnen, wenn nicht hier, doch sicher dort im Himmelreiche. Der heilige Heinrich, Kaiser. (Am 12. Im>. Im lönnsii'cn Mattl'tt'mi'e am I-l. Ii,I>.) Der heilige Henrikus oder Heinrich stammte her aus Sachsen, und war ein Enkel Heinrichs, eines Bruders Otto 4. Er wurde geboren am (i. Mai !»72 in Bayern, nach Einigen zu Regensburg, nach Andern zu Abach, einem Orte, welcher nicht weit von dieser Stadt entfernt ist. Er erhielt theils von seinen Aeltern, theils von weisen und frommen Mannern eine vortreffliche Erziehung, deren edle Früchte sich in seinem ganzen Leben offenbarten. Er war noch jung, als dcr heilige Wolfgang ihm vorhersagte, daß er die deutsche Kaiserkrone erhalten werde. Nach dem Tode seines Vaters wurde er Herzog von Bayern. Oft besuchte er das Grab seines hochver- ehrten Lehrers, des heiligen Wolfgang, und verrichtete da seine An- dacht. Eines Tages glaubte er daselbst an der Wand „po8t »ex" (nach sechs) wahrzunehmen. Er meinte, der Himmel wolle ihm die Zeit seines Todes anzeigen, und deutete es zuerst auf sechs Tage. Mit großem Eifer bereitete er sich deßhalb durch Licbeswerke und Uebungen der Buße zum Tode vor. Allein sechs Tage waren ver- flossen, und er befand sich gesund und wohl. Er setzte die Vorbe- reitung sechs Monate fort, und als er auch nach dieser Zeit seine Gesundheit unverletzt fand, schloß er, es muffen sechs Jahre durch jene Worte zu verstehen seyn. Auch in dieser Zeit blieb er der fromme, und zum Hingange in das ewige Leben vorbereitete Mann. Nach Umfluß der sechs Jahre starb unvermuthet zu Paterno, nicht ferne von Rom, der römische Kaiser Otto I I I . im Jahre 1002. Sein Leichnam wurde nach Aachen überführt. Heinrich empfing ihn in seinem Lande mit großen Ehrenbezeugungen, und begleitete ihn durch Augsburg, wo das Herz des verstorbenen Kaisers in dcr Kirche
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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