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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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334 Der keilige Heinrick, Kaiser. C'6 ist oben schon bemerkt worden, daß Cunigundis mit ihrem Gemahle Heinrich auf der gleichen Bahn der Gottseligkeit gewandelt sey, und den frommen Eifer zu allem Guten mit ihm getheilt habe. Nach dessen Tode begab sie sich nach Kausfungen in Hessen, und ließ die von ihr erbaute Klosterkirche ?inweihl'n. Nachdem die feien liche Handlung vollendet war, trat sie vor den Altar, legte die Krone und das mit Gold geschmückte Purpurgcwand ab, ließ sich die Haare scharen, und mit dcm Klostergcwande kleiden. Alle An: wesenden waren tief gerührt, und vergossen häufige Thränen. Sie aber ging in das Kloster, »nd verhielt sich da in Demuth alö eine der Geringsten unter den Mitschwestern ihr ganzes übriges Leben hindurch. Im Jahre 1040 berief der Himmel die Himmlische zu sich. Als sie bereits in den letzten Zügen lag, und noch bemerkte, daß die zu ihrem Begrabnisse bestellten Frauenspersonen verschiedene kaiserliche Zierrathen hervorsuchten, um sie nachher in denselben in das Grab zu legen, faßte sie alle Kräfle zusammen, und sagte: „Was wollet ihr mit all dieser Eitelkeit, die ich längstens abgelegt habe? Lasset ohne dieses Puppenwerk in die Arme meines heiligsten Bräutigams mich werfen. Leget an der Seite meines Heinrichs mich nieder." Sie starb am 13. März, an welchem Tage ihre Gedacht: niß in der katholischen Kirche gefeiert wird. Der heilige Heinrich wurde im Jahre 1152 von Papst Eu- gen I I I , , und die heilige Cunigundis im Jahre 1200 von In»o: cenz I I I . in die Zahl der Heiligen gesetzt. Die Grabstätten beider wurden durch viele Wunder von Gott verherrlichet. Ein Beweis, wie viel mächtiger eine wahre Heiligkeit, als alle zeitliche Herrlich: keit sey. — Eitelkeit der Eitelkeiten, Alles ist Eitelkeit, außer Gott lieben, und Ihm allein dienen. Die Welt verschmähen, und durch Ver: schmähung der Welt sich eine sichere Stufe in das himmlische Neich bauen, das ist die allerhöchste Weisheit. Der heilige Romualdus, Abt. (Am 7. Fcbniar.) Der heilige Romuald, dem Geblüt.? des herzoglichen Hauses Honest entsprossen, ward im Jahre 9,'>N zu Rauenna geboren. In Weichlichkeit erzogen, überließ der Jüngling sich bald dem Hange zu sinnlichen Vergnügungen. Allein oft ward mitten unter dem Sin:
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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