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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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544 Der heilige Thomas von Aquin, Mönch :c. der große Zulauf des Volkes zu demselben, bewogen die gcist- liche Obrigkeit, die öffentliche Vcle>,rn»q der heilige» Zita gut zu heißen. — „Führet ein Leben in aller Demuth, Eanftmuth >md Geduld, ertraget einander in Liebe!" Eol,es. I, '^. Der heilige Thomas von Aquin, Mönch und Kirchenlehrer. (Am 7, M.'n'z.» An dem heilige» Thomas verehrt die Kirche einen Lehrer, den sie den „Englischen" nennt. Er stammte aus einer hochadeligen Familie, deren Name schon seit mehr als zwei hundert Jahren be- rühmt war, und wurde geboren ihm Jahre I22.'>. Sein Vater, Graf von Aquin, einer kleinen Stadt im Königreiche Neapel, hieß Landulph, und seine Mutter Theodora. Weil sie mehrere Kinder hatten, gaben sie den kleinen Thomas, als er erst fünf Jahre zahlte, zur Erziehung in das Kloster auf dem Berge Eassino, in der Hoff- nung, daß er in oemsclbon einst die ehrenvolle Würde eines Abtes erlangen könnte. Nachdem er in diesem Kloster die Erziehung er: halten hatte, wurde er auf Einrathen des Abtes, dem seine vor- trefflichen Gaben des Verstandes und des Herzens nicht unbemerkt blieben, auf die von dem Kaiser Friedrich I I . neu gegründete hohe Schule nach Neapel gebracht. Hier widmete er sich mit unermüde- tem Fleiße den Wissenschaften (der Grammatik, Logik und Physik), in welchen er unter den damals sehr berühmten Lehrern Martinus, und Petrus Hibernikus einen Fortgang machte, der allgemein be- wundert wurde. Bei der Ausbildung des Verstandes ward nicht vernachlässiget die Vervollkommnung seines Gemüthes, in der er nicht weniger rühmliche Fortschritte machte. Er fühlte in sich eine entschiedene Neigung zum Mönchsstandc, und ließ daher im Jahre 1243 in den Prcdigerorden sich aufnehmen. Darüber waren seine Eltern sehr mißvergnügt, weil die Armuth dieses Ordens ihrem Neltsinne sehr zuwider war, und die glänzenden Hoffnungen, die sie sich von ihrem Sohne gemacht hatten, vereitelte. Die Mutter reiste nach Neapel, in der Absicht, dem Kloster ihn zu entreißen. Dieses zu verhüten, schickten ihn die Dominikaner nach Rom, und dann nach Paris. Allein auf dem Wege dahin wurde er zu Aquapen- dente, wo er ausruhen wollte, von seinen Brüdern aufgefangen,
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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