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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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646 Der heilige Cajetan von Thiena :c. schweigen, ehe du redest; und laß dich lieber belehren, als du belehrest; denn verborgen bleiben ist sicherer, als öffentlich auf- treten." Thomas von Kempis. Der heilige Cajetan von Thiena, Stifter der Theatiner. (Am 7. 'A Cajetan (Gactan) war ein Sprößling aus dem Hause Thicna, welches durch einen alten Adel sowohl, als durch die wichtigen Ve- dienstungen im Staats: und Kriegswesen zu den ersten in Italien gehörte; ein Sohn des Kaspar von Thiena und der Maria Porta, geboren um das Jahr 1480 zu Nicenza in der Lombardei. Den Namen Eajetan erhielt er wegen seines Oheims, des Cajetans von Thiena, der Canoniker zu Padua war, und im Rufe großer Gelehr- samkeit stand. Seine Eltern glänzten, noch mehr durch Gottesfurcht und Tugend, als durch Rang und Adel. Die fromme Mutter opferte ihr Kind, sobald es zur Welt kam, Gott, empfahl es vcr trauungsvoll dem Schutze der göttlichen Mutter, und leitete es, so- bald es dazu fähig war, mit großer Sorgfalt zur Uebung jener Tugenden an, die der Knabe Jesus in seinem herrlichen Vorbilde dargestellt hat. Ihr Bemühen ward ungemcin erleichtert, und ge- währte daher den besten Erfolg, durch die vortrefflichen Gaben des Verstandes und des Herzens, mit denen Eajetan von Gott begna- digt war. Schon in seinem Knabenalter offenbarte er eine so edle Gemüthsart, eine» solchen Eifer, die aufkeimenden Leidenschaften zu ersticken, eine so zärtliche Gottesfurcht und Andacht, eine so große Bescheidenheit und Demuth, eine solche Reinigkeit des Sinnes und Wandels, und eine so innige Liebe zu seinen Mitmenschen, zumal den Nothlcidenden und Armen, daß man ihn da schon .,dcn Heili- gen" nannte. Mit dem Streben nach sittlicher Vervollkommnung verband Cajetan, als Knabe und als Jüngling, einen glühenden Elfer in Erlernung der Wissenschaften, in denen er bewuüderimgbwürdige Fortschritte machte. In den Kenntnissen des bürgerlichen und geist- lichen Rechtes erlangte er zu Padua die Doktorwürde, obgleich er noch nicht fünf zwanzig Jahre- alt war. Sich dem Dienste Gottes und dem Scelenheile ausschließend widmen zu können, trat er in
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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