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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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Die Fasten vor Ostern. 27 „in's Verborgene sieht, wird es dir vergelten." Matth. 6. Jesus empsiiehlt das Fasten ganz unzweideutig, besonders zu den geist- lichen Verrichtungen, um z. B. dem Gebethe besser obliegen zu können, wt.in er bei Mathäus 17, 20. sagt: „Diese Gattung böser Geister wird nicht ausgetrieben, als durch Bethen und Fasten." Als die Schüler des Johannes ihn sragten, warum seine Jünger nicht fasteten? erklärte er nicht daß Fasten für unnöthig oder über: flüssig, sondern sagte nur: „Können die Freunde des Bräutigam's „in der Trauer seyn, so lange der Bräutigam bei ihnen ist? Es „wird ihnen der Bräutigam entzogen werden, dann werden sie fasten." Matth. 9. Nachdem ihnen der Bräutigam entrissen war, das ist, nach dem Tode Jesu, fasteten die Apostel, und führten auch das Fasten in den von ihnen gestifteten christlichen Gemeinden ein, wovon uns die apostolischen Briefe und die Apostelgeschichte überzeugen. Pau- lus sagt im 2tcn Brief an die Korinther I I , Kap. 27 V. „Ich bin in Arbeit und Beschwcrniß gewesen, im v ie l fä l - t i g e n Fasten und Wachen, in Hunger und Durst, in Kälte und ,,Blöße." Die Gläubigen zu Antiochien fasteten, und waren im Gebethe versammelt, als der heilige Geist zu ihnen sagte: „Son- „dert mir den Paulus, und Barnabas zu dem Werke aus, zu wel- „chem ich sie bestimmt habe." „Als das Fasten und Beten vollendet war, legten sie ihnen die Hände auf, und entließen sie." Apostlg. 13, 2. 3. „Paulus und Barnabas verordneten in den Gemeinden „Priester, fasteten, betheten, und empfahlen sich dem Herrn an wel- „chen sie geglaubt hatten." Aus diesen angeführten Stellen überzeugen wir uns, daß bei den ersten Christen auf Anordnung der Apostel, öffentliche Gebethe und Fasten in'sgemein mit einander verbunden waren. Es läßt sich indessen doch nicht angebe», ob auch schon zu den Apostelzeiten bestimmte Zeiten und Tage des Fastens festgesetzt waren. In jeder wichtigen Angelegenheit wendete man sich durch Gebeth zu Gott, und fastete, um sich durch diese Bezähmung der Sinnlichkeit zu dem Gebethe desto tauglicher zu machen. Die Fasten vor Ostern. Epiphanius, welcher im vierten Jahrhunderte blühte, suchte den Ketzer Aerius dadurch zu widerlegen, daß er behauptete, die Apostel chaben das wöchentliche Fasten und das Fasten vor Ostern ausdrücklich befohlen. Wollen wir indessen diesem jüngeren Zeugnisse nicht unwidersprechliche Richtigkeit bcimessen, so ist doch außer allem Zweifel, daß schon im zweiten Jahrhunderte, sowohl
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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