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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres - Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
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Die Fasten vor Ostern. 31 Zeugnissen ergibt sich, daß dieselbe seit den ersten Zeiten des Chri: stenthums in der christlichen Kirche gehalten, höchst wahrscheinlich schon von den Aposteln überliefert worden, und durch die allge- mein? Uebung aller Jahrhunderte geheiliget sey; daß aber in Hin: sicht auf den Anfang, auf die Dauer, und auf die Art und Weise des Fastens bis in's 8te oder 9te Jahrhundert eine große Ver- schiedenheit geherrscht habe. Seit vielen Jahrhunderten ist nun aber in Ansehung des Anfangs und der Dauer der Osterfasten in der ganzen lateinischen Kirche vollkommene Uebereinstimmung. Es be- steht die allgemeine, kirchliche Anordnung, daß sie am Aschermitt- woch anfange, und bis zum Auferstehimgsfcste fortdaure, und daß an allen Tagen, die Tage des Herrn ausgenommen, gefastet werde. D ie Fast tage in jeder Woche. In den ersten christlichen Zeiten waren der Mittwoch und der Fre i tag die wöchentlichen Fasttage. Sie waren schon im dritten Jahrhunderte allgemein eingeführt. Im Streite zwischen ten Rechtgläubigen und Montanisten wird derselben öfters erwähnt. C'piphanius schreibt in der oben schon angeführten Stelle diese Fast- tage, wie die Osterfasten, der Anordnung der Apostel zu. Auch der Bischof Petrus von Alerandrien gründet den Gebrauch dieser Fasttage auf eine mündlich fortgepflanzte Vorschrift. Er schreibt um das Jahr 306 im 15ten Kanon seiner Abhandlung von der Buße: „Niemand darf uns tadeln, daß wir nach einer mündlich „ for tgepf lanzten Vorschri f t am vierten und sechsten „Tage der Woche fasten; den der Grund davon ist dieser: Christus „ist am erstern Tage verrathen worden, und an lezterem hat er „gelitten. Den Tag des Herrn aber begehen wir als einen Freu- „dentag, weil er an demselben auferstanden ist, und knieen auch „nach einer alten Gewohnheit, beim Gebethe an demselben nicht nieder." Die 68ste apostolische Satzung, welche auch das Fasten am Mittwoch und Freitag befiehlt, wurde oben schon angeführt. Epi- phanius sagt in der Darstellung des Glaubens Nro. 22.: „Am „vierten und sechsten Tage in der Woche ist das Fasten bis 3 Uhr „vorgeschrieben ,,In der heiligen katholischen Kirche wird dieses Fasten das „ganze Jahr hindurch beobachtet, nur in den fünfzig Tagen nach „Ostern nicht. Diese sieben Wochen hindurch, (von Ostern bis „Pfingsten,) wird kein Gebeth kniend verrichtet und nicht gefastet." In der Zwischenzeit zwischen Ostern und Pfingsten wurde also
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Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes, Band 2
Titel
Legenden der Heiligen auf alle Tage des Jahres
Untertitel
Die Herrlichkeit der katholischen Kirche, dargestellt in den Lebensbeschriebungen der Heiligen Gottes
Band
2
Autor
Anton Mätzler
Verlag
Landshut Verlag
Ort
Wien
Datum
1840
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
9.8 x 16.9 cm
Seiten
982
Schlagwörter
Kirche, Gott, Glaube, Religion
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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