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Mauthausen und die nationalsozialistische Expansionsund Verfolgungspolitik, Band 1
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77Das Mauthausen Survivors Documentation Project (2002/03) | wurden die Interviewerinnen und Interviewer ersucht, die Interviewsituation zu do- kumentieren, das heißt anwesende Personen, Themen in den einzelnen Interviewpha- sen, Unterbrechungen während des Interviews, Atmosphäre und Beziehung zu dem/ der Interviewten zu notieren, was jedoch nur teilweise erfolgte. Ein weiterer, «Index» genannter Abschnitt sollte zusammenfassen, welche Themen im Interview überhaupt erwähnt wurden, beispielsweise welche Arbeiten im KZ verrichtet werden mussten, in welchen Nebenlagern und anderen KZ die Betreffenden inhaftiert waren, welchen Nationalitäten und Häftlingsgruppen sie zugezählt wurden, welche Ereignisse nach der Befreiung für sie besonders signifikant waren etc. Schließlich gab es ein Blatt zur Dokumentation der gesichteten und erstandenen bzw. kopierten oder fotografierten Objekte, welche die Erzählungen der Befragten begleiteten. Wollten Personen auch Auskunft über das Schicksal weiterer Familienmitglieder geben, wurden diese dann in einem sogenannten Familienfragebogen ausgefüllt. Bilder, Dokumente und Artefakte Die regionalen Koordinatoren und Koordinatorinnen und Interviewteams hatten noch weitere Aufgaben : Es sollten auch Interviews, die schon früher mit den Interviewten gemacht worden waren, gesammelt bzw. kopiert werden, ebenso sollten über die In- terviewten und deren historische Kontexte persönliche Niederschriften, Tagebücher, Zeitungsartikel oder andere Veröffentlichungen, vor allem auch alte Fotos oder Bilder ausfindig gemacht werden. Konnten sich die Interviewten von für sie wichtigen Do- kumenten oder Artefakten (Fotos, Häftlingswinkel und -kleidung, Zeichnungen, Tage- bücher etc.) nicht trennen, wurden diese fotografiert, um deren Existenz im Maut- hausen-Archiv festzuhalten. Von allen Befragten wurde mindestens je ein aktuelles Foto angefertigt. All dies ist dem Interviewbestand im Archiv der KZ-Gedenkstätte angeschlossen. Der geschaffene Quellenkorpus Dem Auftraggeber, dem Bundesministerium für Inneres, wurden schließlich folgende Materialien, die heute im Mauthausen-Archiv in Wien deponiert sind, übergeben : – 152  Archiv-Boxen à 4 bzw. 6  Kartons mit Materialien zu insgesamt 838  Interviews (die von unseren Teams und kooperierenden Oral Historians zusätzlich gemachten Interviews waren zum offiziellen Projektende noch nicht integriert) Jeder Karton enthält eine Mappe nachstehenden Inhalts : – Überblick Mappeninhalt – Letter of Consent (Zustimmungserklärung des/der Interviewten zur Verwendung seines/ihres Interviews, eventuell mit bestimmten Einschränkungen)56 56 Siehe Anhang 5 in diesem Band. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Mauthausen und die nationalsozialistische Expansionsund Verfolgungspolitik Band 1
Titel
Mauthausen und die nationalsozialistische Expansionsund Verfolgungspolitik
Band
1
Autoren
Gerhard Botz
Alexander Prenninger
Regina Fritz
Herausgeber
Heinrich Berger
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21217-1
Abmessungen
16.8 x 23.7 cm
Seiten
426
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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