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Der Filmkomponist Max Steiner - 1888 - 1971
Seite - 184 -
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184 3. Oasabknca Ringmotiv Septakkorde ^ Nb. 3 4. Der motivischen Entwicklung zugrunde liegende Septakkorde Es kündigt sich etwas an, der Effekt des "Wartens auf diesen letzten Akkord erhöht die Spannung, was da jetzt kommt, Der Klang der Hörner weist den richtigen Weg. Wagner bringt ein neues Motiv. Diese "Verbindung zweier oder mehrerer Motive war für Wag- ner selber ein Merkmal seiner musikdramatischen Kunstfertigkeit, In einem Brief vom 29. Oktober 1859 an Margarethe "Wesendonck schrieb er: »Meine ßinste und tieftte Ktmst möchte ich die das Überganges nennen," Der Übergang findet statt zwischen der ersten und zweiten Szene des Rinedss Nibe- Jungen. Wagner hat seine Opern durchkomponiert und nicht mehr in Akte> sondern in Aufzüge und Szenen unterteilt. Anstelle eines Umbaus führt das Orchester von der ers- ten in die zweite Szene, Das wichtige Symbol der ersten Szene ist der Ring> der Ring, der die Macht verleiht, und in der zweiten Szene ist dies die Burg Walhall. Dies ist das neue Motiv. Walhall Nb. 35. Das neue Motiv: Dieses zweite Motiv ähnelt dem ersten, was insofern naheliegend ist> weil sie beide das Gleiche symbolisieren: die Macht. Wie der Zuhörer später erfährt, soll der Ring als Lohn für die Errichtung der Festung dienen, Immer, wenn Wagner auf diese Verbindung hin- weisen will, bringt er das Motiv. Das Metrum ändert sich (3/4), die Melodierhythmik wird verändert, intensiviert, was dem Verlauf der dramaturgischen Entwiddung entspricht. Im nächsten Beispiel sind diese beiden Motive einander noch einmal gegenübergestellt,
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Der Filmkomponist Max Steiner 1888 - 1971
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Der Filmkomponist Max Steiner
Untertitel
1888 - 1971
Autor
Peter Wegele
Ort
Wien
Datum
2012
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
302
Schlagwörter
Film Music, Biography, Cinema, Musical science, Musicology, History of Music
Kategorie
Biographien
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Der Filmkomponist Max Steiner