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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben - Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847111658 – ISBN E-Lib: 9783737011655 „Mit jenemSchreihaterdieMenschheiterlöstundsiezurTochterGottesgemacht,zu Gott, zuTrinität; und in ihrhat er allesGeschaffene erlöst, indemdieSpurdesdrei- faltigen Lebens (dort fandenwir das Sein, dasGesetz unddas Leben, und all das ist Liebe: Vater, Sohn,Heiliger Geist) durch Jesus denVerlassenen zur vollen und voll- ständigenTrinität gebrachtwird.Wie in Jesus allesGott ist unddaher alles Trinität, auchseinFleischundseinBlut,soistauchinallem,wofürerbezahlthat,durchTeilhabe die gesamte Trinität. Es ist die Präsenz Gottes in denDingen: vollständige Präsenz Gottes, bekleidetmitderDinglichkeit. LauterEucharistie.“37 GewissgehteshierumeineeschatologischeVision,wieesdieganzemystische ErfahrungChiaraLubichs jadarstellt.Abergenaualssolchedrücktsiezugleich sozusagendie innereWahrheit derDinge aus: das, woraus undworaufhin sie geschaffen sind. Der Glaube daran verändert den Blick auf dieWelt und den Umgangmit ihr. 4.3. Meinwahres Ich imAndern:dieanthropologischeKonsequenz Im letztenAbschnittwurdedasStichwort vonder innerenWahrheit derDinge benutzt,alsVerbindungeinereschatologischenVisionmitdemLebenhierund jetzt.DieseDenkformgilt indenTextendesParadies ’49auchundbesondersfür denMenschen.AnzweiwichtigenStellenfindetsichderAusdruckmeinwahres Ich. DieeineStellegehörtzudenerstenTagen; sie findet sich ineinerNotizvom 25. Juli 1949: „Ich(die Ideevonmir) ist vonEwigkeither imBewusstseinGottes, imWORT; ichbin alsovonEwigkeithervomVatergeliebtundvonEwigkeithernehmeichdenPlatzein, den der Vatermir zugeteilt hat. Und dort oben bin ich, das heißt meinwahres Ich: Christus inmir.Dort obenbin ich jenesWortGottes, dasGott vonEwigkeit her aus- gesprochenhat.“38 Meinwahres Ich ist Christus inmir: diese Aussagemeint gerade nicht, dass letztlich alle Menschen im All-Einen aufgehen, in einer ununterschiedenen Christusförmigkeit in Gott. Vielmehr ist gemeint, dass jeder in Analogie zu Christus alsdemeinenWortGottes einebensovonGott ausgesprochenes, un- verwechselbaresWort ist. Diese Einmaligkeit kann ihmniemandwegnehmen, gegen die Tendenz derWelt, denMenschen gleichzuschalten oder ihn gar zu zerstören, und auch gegen seine eigene, sündhafte und selbstzerstörerische Tendenz. 37 P49Abs.789. 38 P49Abs.244. DieWeltalsGottes Innerstes 135 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Titel
Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben
Untertitel
Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Autoren
Irene Klissenbauer
Franz Gassner
Petra Steinmair-Pösel
Herausgeber
Peter G. Kirchschläger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Ort
Wien
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-1165-5
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
722
Kategorie
Recht und Politik
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