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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben - Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847111658 – ISBN E-Lib: 9783737011655 desMenschen indieserWeltundderPräsenzGottes in ihrbildet. In Jesusdem Verlassenen,demNichts-AllesderLiebe,istGottinderWeltunddieWeltinGott. Jesus der Verlassene steht in der Erfahrung des Paradies ’49 sowohl für den Punkt, an dem im Innern Gottes alle Strahlen zusammenlaufen („in einem Punkt, der die Liebe ist: Gott imunendlichKleinen“42)wie auch für den gott- fernstenPunktderauseinanderlaufendenStrahlen. InderUnterscheidungund ZuordnungdieserbeidenWeisenderPräsenzdesMittlers Jesus liegt dieMög- lichkeit, das Ineinander vonGottundWeltauf eineWeisezudenken,diekeine Vermischungist.DaseineistdasInnerstedesAnderen,ohneseineEigenheitzu verlieren. Die Schöpfung ist in Gott, ohne ihre Geschöpflichkeit zu verlieren, dennsieistnichtkrafteigenerMöglichkeitendorthingelangt,sondernhatesals Geschenkempfangen.Gott ist inderWelt, ohneseineGöttlichkeit zuverlieren, dennseineHingabeimösterlichenHeilsgeheimnisist jageradeAusdruckseiner Göttlichkeit. DerBlickaufalldas,wasunsumgibtundwiderfährt,wirddadurchverändert. DerMensch, der auf dieseWeise glaubt, sieht in seinen Aufgaben in der Ge- sellschaftnichtnureinezuerfüllendePflichtaufgrundchristlicherGrundsätze, und erst recht keinenWeg, um vor dem eigenen Gewissen oder vor einem imaginären göttlichenGericht etwas zu verdienen. Es geht nicht darum, Gott irgendwohinzu„bringen“,sondernvielmehr ihnzuentdecken:wohinwirauch kommen,istGott–inJesusdemVerlassenen–schonda.MitdieserAussagedes GlaubensistkeinMirakeldenkengemeint,undnochwenigergehtesdarum,das Widerständige,Üble undBöse, vondemdieWelt voll ist, schönzu reden.Die sorgfältige Analyse der Gesellschaft mit Hilfe der entsprechenden Wissen- schaftenunddie Suchenach immernur vorläufigenWegen,wiederDienst an MenschundSchöpfungaus christlicher Sicht inwechselndenZeitenundKon- textenmöglich ist,wirdgewissnichtüberflüssig.AberdieseSuche istvoneiner Grundüberzeugunggetragen,dieMutmachtundGrenzenüberwindenhilft,weil diese inGott, dessenLiebe auchdasNichts umfängt, schonüberwunden sind. 6. Quellen Abignente, Lucia, „Qui c’H il dito diDio“. Carlo de Ferrari eChiara Lubich: il discerni- mentodiuncarisma,Roma2017. Araffljo, Vera et alii (Hg.), Il Patto del ’49 nell’esperienza di Chiara Lubich. Percorsi in- terdisciplinari, StudidellaScuolaAbb/1,Roma2012. Blaumeiser,Hubertus /Rossi, AnnaMaria (Hg.), ResurrezionediRoma.Dialoghi inter- disciplinari su citt/, persona e relazioni apartire daun testo diChiaraLubich, Studi dellaScuolaAbb/5,Rom2017. 42 P49Abs.97. DieWeltalsGottes Innerstes 137 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Titel
Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben
Untertitel
Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Autoren
Irene Klissenbauer
Franz Gassner
Petra Steinmair-Pösel
Herausgeber
Peter G. Kirchschläger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Ort
Wien
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-1165-5
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
722
Kategorie
Recht und Politik
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