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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben - Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847111658 – ISBN E-Lib: 9783737011655 PetraSteinmair-Pösel (Innsbruck/Feldkirch) „EinWort,daswirbiszurErschöpfungwiederholenmüssen“. PapstFranziskusundderDialogalsWegChristlicher Sozialethik Die FörderungundDurchsetzungderMenschenrechte einerseits undder glo- balen, intra- und intergenerationellenGerechtigkeit andererseits sind zentrale AnliegendesakademischenundgesellschaftspolitischenEngagementsIngeborg Gabriels. Dass diese Anliegen in einer religiös undweltanschaulich pluralen, funktional ausdifferenzierten Gesellschaft sinnvoll und zukunftsweisend nur multiperspektivischverfolgtwerdenkönnen,wird sie nichtmüde zubetonen. Christliche Sozialethik versteht sie deshalb inmehrfacherHinsicht als Brück- enfach:innertheologisch,zubenachbartenDisziplinen,ebensowienachaußen, zu anderen akademischen Fachbereichen, wobei Gabriel, wie die vorliegende Festschrift sichtbarmacht, denRechtswissenschaften undderÖkonomie1 be- sondereBedeutungeinräumt.AberauchBrückenschlägezuanderenReligionen2 undKonfessionen3sindzentraleMerkmale ihressozialethischenProfils. Immer geht es somitumdie„Überbrückung“einesRaumeszwischenMenschen,Dis- ziplinenundReligionen,umdieErmöglichungvonBegegnungdurchdasWort (griechisch:di#-logos).Undsoscheint esnichtnurangemessen,Gabriels sozi- alethischenAnsatzalsimKerndialogischenAnsatzzucharakterisieren,sondern das Thema Dialog – genauer: den Dialog, für den bereits Paul VI. in seiner AntrittsenzyklikaEcclesiamsuamalsGrundhaltungderKircheineinerpluralen 1 Vgl. IngeborgGabriel / Peter G. Kirchschläger / Richard Sturn (Hg.), EineWirtschaft, die Leben fördert.Wirtschafts- undunternehmensethischeReflexionen imAnschluss anPapst Franziskus,Ostfildern2017. 2 Vgl. IngeborgGabriel, LikeRosewater.ReflectionsonInterreligiousDialogue, in: Journalof EcumenicalStudies45/2010, S. 1–23.Gabriel bezeichneteinaktivesEngagement iminterre- ligiösenDialog alsmoralischeVerpflichtung angesichts des religiösenPluralismus in einer globalisiertenunddesäkularisiertenWelt und spricht indiesemKontext von einem„dialo- gischenImperativ“ (dialogical imperative).Vgl.Ebd., S. 4. 3 Vgl. IngeborgGabriel / AlexandrosK. Papaderos /UlrichH. J. Körtner, Perspektivenöku- menischerSozialethik.DerAuftragderKirchenimgrößerenEuropa,2.Aufl.,Ostfildern2006; Ingeborg Gabriel / Franz Gassner (Hg.), Solidarität und Gerechtigkeit.Ökumenische Per- spektiven,Ostfildern2007; IngeborgGabriel,PolitikundTheologie inEuropa.Perspektiven ökumenischerSozialethik,Ostfildern2008. Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Titel
Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben
Untertitel
Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Autoren
Irene Klissenbauer
Franz Gassner
Petra Steinmair-Pösel
Herausgeber
Peter G. Kirchschläger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Ort
Wien
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-1165-5
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
722
Kategorie
Recht und Politik
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