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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben - Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847111658 – ISBN E-Lib: 9783737011655 ReligionenalsGrundlagefürdieIdeederEinheitderVölkerunddesWeltfriedens betrachtet. EineprimärmystischorientierteEinheitsauffassungverbundenmitder Idee einesFriedens zwischendenReligionenkennzeichnetdieBotschaftHazrat In- ayatKhansunddesvon ihmgegründetenSufi-MovementunddesSufi-Ordens (imWesten),die imFolgendenschwerpunktmäßigdargestelltwerdensoll. 3. EinheitderReligionen–eingrundlegendesKonzeptvon Hazrat InayatKhan 3.1. BiographischeHinweise Die vorliegendeDarstellungwendet sichvor allemdempazifistischenDenken sowie dem ihm entsprechenden Handeln von Inayat Khan und Mitgliedern seinerFamiliezu.Bei ihmselbst istdiesengmitErfahrungenwährendundnach dem ErstenWeltkrieg verbunden, bei seinem Sohn Vilayat und der Tochter Noor-un-Nisa,dieschließlich imKonzentrationslagerDachauermordetwurde, vollzogensichderenAktivitäten imWiderstandgegendenNationalsozialismus währenddesZweitenWeltkriegs. 1910kamInayatKhan, ein großer indischerMusiker undbedeutender Sufi mit dem Ehrentitel Hazrat (wörtlich: „[göttliche] Gegenwart“) mit seinem BruderMaheboobKhanund seinemCousinMohammadAliKhannachAme- rika; eswar eineGruppe, die indischeMusik inAmerikaunddann inEuropa aufführte. DieMusik verstand Inayat Khan als Erfüllung seinerMission; ver- bundenmitseinenVorträgenwarsieauchderWegzuseinenerstenAnhängern. ImJahre1912wardannInayatmit seinerGruppenachLondongekommen. DieHeiratmitOraRayBaker–eineentfernteVerwandtevonMaryBakerEddy, derGründerinder neureligiösenRichtungChristian Science –war imdarauf- folgenden Jahr in London. Noor-un-Nisa (*1914) war das erste Kind Inayat KahnsundseinerFrau;esfolgtendiebeidenSöhneVilayat(*1916)undHidayat (*1917)undschließlichdie jüngsteTochterKhair-un-Nisa (*1919). In dem Zeitraum von 1912 bis Mitte 1914 hatte Hazrat Inayat zahlreiche BegegnungenbeiseinenvielenAufenthaltenundReiseninEngland,Frankreich und besonders auch in Russland. Im späten Juni unmittelbar vor Beginn (28. Juni 1914) des ErstenWeltkrieges konnte ermit seiner Familie Russland noch verlassen. DerWeltkrieg brachte eine erzwungene Ruhe. Die Tourneen mussteneingestelltwerden.HazratInayatKhanwargezwungenbzw.eswarihm nunermöglicht, sichmitseineneigenenundeigentlichenIdeenzubefassen.Bis dorthin war die Tournee das einzigeMittel, um dieMission zu erfüllen. Die Motivedes„UniversalenSufismus“angesichtsbeiderWeltkriege 229 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Titel
Menschenrechte und Gerechtigkeit als bleibende Aufgaben
Untertitel
Beiträge aus Religion, Theologie, Ethik, Recht und Wirtschaft
Autoren
Irene Klissenbauer
Franz Gassner
Petra Steinmair-Pösel
Herausgeber
Peter G. Kirchschläger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Ort
Wien
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-1165-5
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
722
Kategorie
Recht und Politik
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