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dy ich yeczunden han genant,
auch dieser ualschun wiener
fuss kneht, soldner vnd diener.
Man bem mm franaiu.
Ain herr g-amrit uan franaw hiess,
5 sein frumkait da erscheinen Hess,
wann auff dy selben zeit waz er
zu dem herczogen kumen her,
da nun dy andern herren
in dem zwitratit vnd werren
10 Wider den Kaiser warn also,
in mainten zu uertreiben do,
daz der fronawer auff dy stundt
auch zu in körn in iren pund,
da antwurt der franavver
15 mit seuffczen vnd auss trawer
(Da uar s»l mich petiuten got,
daz ich pege ain solhen spot,
vnd mich in diser mass well spern
wider mein lants fursten vnd hern!
20 das mir mein er beruret
vnd im den leib zerfuret.
Ich pin wal, daz ist offenpar,
sein abgesagter ueint für war,
aber dem gut vnd niht den ern,
25 vnd han mer sprach zu disem herrn,
wann ewer irgen kainer,
ich pin dez kain gemainer.'
Er walt nit sein in irem pund
vnd rait uon dannen auff der stund.
80 darnach wart er des Kaisers man,
im ward alle sein schuld uerlan,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918