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uan stechen, slahen vnd rainaru
hart man den prastel vnd ach schal
in allem taber über al.
ir warn in diseni taber
5 wal pei dreissigen aber.
Da sich erhub der selbig1 strauss,
da uilen sy hinen über auss
vnd fluhen auff dy seihen stund,
etlich warn gfangen, etlich wund.
iO der wund lieff nichcz dest minder
vnd sah nit uil enhinder.
Der tabotschassgi vnd auch sein
g-sellen namen den taber ein.
dy mer erschullen in die stat,
15 diser pouel zusamen trat,
sich hub ain jrrasses räffezen,
ain geradel und mäffezen,
Sy rüsten sich bald auff dy pan,
ir mer dann zwainezig hundert man.
20 vnd der hoiezer waz selb mit in,
sy zugen gen der pruken hin,
vnd maintens In dem taber
zu halten in der klaber.
Aber der tabotschassgi und
25 dis uolk uil riterlich pestund,
sy traten gen den wienern her
vnd stunden riterlich zu wer,
reht alz dy ziren helde.
der prük wart abe geuälde
30 Und gewarffen ain klaines nach,
wann in dy ueind warn uil zu nach,
dy zeit wart in nit lang uerweitt,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918