Seite - 148 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
Bild der Seite - 148 -
Text der Seite - 148 -
148
sich an dy trüpsal, swer vnd lait,
die scliand, das verschmchte
und das graslich unrehte
Und argen, ualschen übol tot,
5 sa jm yeczunden wider get!
nun liillT mir, tugend reicher künk ,
vnd tu das best, daz dich hie dünk.
erzafg dein kunglich gute
und auch manlich gemüte!
!() Darumb well wir, dez kaisers rot,
dir kung dienen an aller stet,
vnd allez das dein gnad begert,
das soltu von vns sein gewert!
deins willen well wir warten,
15 dar auff bring ich dir karten,
Gsigelt vnd vngeschriben brieiT".
hinder dich verschreib vns, so tieff
dein kunglich gnad nu selber wil,
vnd waz du will haben, so uil
20 well wir dir allez laisten,
nit daz mynst zu dem maisten!
Ob du nit will getrawen mir,
zu mererr sicherhait ich dir
wil seczen zu geisel vnd pfand
25 mein weih vnd auch sun paide «and.
der drit leit in der wiegen,
ich wil dich nit petriegen,
Wiltu den auch, so nym in hin ! 78
dar zu wil ich dir geben in:
90 prespurg vnd fleming in der mass ,
vnd dar zu all meiner gesloss
wil ich dir yecz ab treten.
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918