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wie wal er waz dez kaisers ueint,
so wart sein fnunkait da erscheint,
wann er zach auff dy wiener
vnd vvaz dez künges diener.
5 Dar iimb tet er alz ain dienst man
und sein getrewer vndertan.
der kling1 zu kam newenpurg* blaib.
resch vnd schnelligleich er scliraib
vnd tet potachafft pekande
10 disen Iieru allen sande,
Seinem sun herczag1 uictarfn.
auch schiket er sein patsch äfft hin
dem uon schowenperg, graff ulreich,
vnd den andern herren dez gleich
15 wa fund man der steten,
'ob man zu stürm weit treten,
Oder waz man weit uahen an, 83 b
daz man den kaiser breht uon dan,
darzu man in beraitet fund,
20 willigleichen zu aller stund,
sein uolk er zamen brehte,
so er nun ersten melite.'
Und also kam sein uolk her nauch
uon beham vnd auz merhern auch,
25 daz er in seinem her gewan
wol zwai vnd zwainczig tausent man.
er fürt, alz ich uernyme,
nur dy nechsten mit yme.
Dy uerren must er hinden lan,
30 wann schnelliglich must er da uan,
auss yeder stat drei oder zwen
Tiam er nur mit, alz ich «ersten,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918