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sol ich auch nit uergessen,
Und auch hern haus hafkircher do,
walff gang uon rukenndarff also,
dem tet man auch kunt diso swer.
5 ir sein leiht nach gewesen inor,
der ich nit wist ze nennen
oder sy mäht erkennen.
Auff dise potschafTt fuget sich
her iarg- uan uolkenstariT reschlich
10 gen zwaien steten, kraus vnd stain,
glegen an der tuna pei ain,
uan wien wal zehen meilen.
da hin pegund er eilen.
Er kam reschlich da hin getraut 8i
15 und liet geren gelait gehabt
von disem herczag albreht vnd
dem franawer die selben stund,
vnd uan den ualschen wienern
und auch uan iren dienern,
20 Des mäht im aber nit uol gan,
wy uil er fleiss darynn waz han.
da sich nun dis also pegab,
alz ich dann uor gesungen hab,
da den hern weit erkennet,
25 dy ich yecz han genennet,
Dis schreiben uon dem kaiser kam
und menglichen dy mer uernam,
ir yeglicher auff dis her uart
zu rass vnd fuss beraitet wart,
30 sa er denn sterkest künde
dy selben zait vnd stunde.
Also zugen sy zamen do
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918