Seite - 211 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
Bild der Seite - 211 -
Text der Seite - 211 -
211
die kirch er auch ein gnutnmen liet,
6y dann hie auss uar der stat stund,
pessetzen er «y da pegunnd.
der zenger sprach ^eht ane!
5 wir hy uerlaren hane
Dise kirchen und auch uarstat,
dar au«s man sich wal gewert hat.
daz kumpt allez uan eurer schuld
vnd eurer grassen Ungeduld
10 vnd dar zu ungeharsam,
dis ding ist nit pewarsam!*
WU c} in JJcr uarftnt flünj).
Wun lagen dis in der uarstat
vnd wurden ual vnd welnes sut.
sorg ader uarcht heten sy kain,
15 sy zerliessen sich da uan ain,
der slug swein, ainer hiener,
genss, enten, so lieff giener
Und het seinn harnusch abgetan.
auch so waz ir etlicher gan
20 vnd prach kerssen da sy warn stau,
wann es waz in dem kerssen man.
etlicher waz nach fruter,
sy heten kainen huter
Nach auff seher auff aller ärt,
25 der sy behütet nach bewärt,
vnd mainten, es wer allez sieht,
daz nieraent nie mer wider sy melit.
da eilt aber der zenger
und säumet sich nit lenger
30 Und macht sich mit den seinen auff.
sy traten all in ainen hauff
14*
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918