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und in dem puch erleutet.
Das er alnen auss seinem rat.
hin wider in dy wiener stat
weit schiken, schnell vnd auch behend,
5 daz dise sach kein auff ain end,
van den wienern uil dämmen,
alz ir uor habt uernammen.
Der kaiser aber fragt sein ret
<waz er daz pest dar jnnen tet?>
10 sy rieten all auff diser mer,
ainer hin der ander her,
yeglicher waz er weste
vnd in bedauht daz peste.
Zu testen rietens (daz her iörg,
15 diser brobst da her uan brespörg,
! wider gen wien solt reiten hin
und sieht machen den selben sin.
er wer der aller peste,
wann er dy sach wal weste.5
20 Und unser herr kaiser den brabsi 1221'
an mutet, freuntlich auff daz gröbst
er in an rufft, flehet und pat,
'daz er pald in dy wiener stat
hin wider umb solt reiten
25 und da nit lenger beiten.'
Dise red uerlieff sich so uerr.
'her probst uon prespurg, lieber herr,1
sprach andre uo« pomkirchen und
ulrich uon grauenek 'nun tund
30 so wol in disen dingen,
und helfft daz best uolpringen,
Und seit dar an, daz man für nem,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918