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daz disem herczag albreht, dem
armen teufel, auch werd etwaz,
daz er so plass nit schaid für paz
auss disem osterlande,
5 so mit laster vnd schände!'
Des brabst rais uerzach sich aht tag-,
der kaiser nur dy naht do lag:
vnd zach hin in dy newenstat.
den probst er mit jm reiten pat
10 vnd mant in aber sere,
alz ich euch sagt uorhere.
liUp 1>tt btobft 3u t>tm antttvn mal unfcfr gen uiicn rait.
15er brabst dy selben red uer nam,
er waz willig und geharsam,
er machet sich den nehsten pfat
15 vnd rait hin in dy wiener stat.
da er hin kam in giene
uorigen stat gen vviene,
Da heten sy mit der geniain 122b
dem herezagen geswarn mit ain.
20 der brobst dar ümb zürnen hegan,
er sprach zum halczer 'nun sag an, \
peschaid mich wy und warumb,
wy hat dy sach ain furumb?
Welt ir herezag albreliten swern,
25 nun wand ich dach eurn rehten hern,
den kaiser, solt ir wider han?
wy sol ich nun dy sach uerstan?
also man daz nit hete
petaidingt vnd gerete1
30 Der halczer sprach cseit mit gemach,
und habt nit unmut in der sach, /
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918