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al paid twisten an disen lancz.
dise sechs purger scheczten sy
umb zwai tausent guldin. hart, wy
es disen frumen gienge.
5 nach dem als man sy uienge
Und sy daz gelt gaben, also 438a
zu stund uieng man sy wider da.
dis pösen buhen aller pubin
legten sy in dy schergen stubin
10 vnd mainten, wis der pfenning
beten geben zu wenning.
Disen herczag albrehten sy
auff dis frummen haczten mit mie
vnd waren sy erst über hern
15 und gar scheczen bis auff den kern,
ach alles daz sy heten
namens in an den steten.
FunfF und zwarnczig- tausent guldiii
sy nur haben wolten uon in,
20 oder sy ninsten lig-eir tot.!
dis fnnnmen musten leiden not
und dise guldin geben,
wolten sy lenger leben,
Wann sy wurden peihtig allsam
25 und enpfiengen gotes leichnain.
dy wiener schrakten sy uil ser
und kamen auch mit pretern her,
haken, messern vnd sailen,
alz weit man sy uirtailen.
Itoit fccm flfjict, ixy fri) nitcncr ab walten fjobm tun.
30 31un ist ain gepet in der schrifft
uau der haiigen kirehen gestifft,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918