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sy giengen in den reten,
wy sy den dingen teten.
Do sprach liephart des schusters sun
'wir kunnen jm nit pas g-etun,
5 denn hat der peham ainen puln,
dem selben wir uer haissen suln
aht guldin ader zehen,
daz sy darnach sol sehen,
Ob sy im daz puch mag uersteln.
10 zu im mag sy sich pas uerheln,
denn sust kain ander mensch mit niht.
ob solches nit also peschiht,
sa mag wir sust mit frumen
hinder daz puch nit kummen.'
15 Uor solchem anslag mich pegau
da zu warnen ain frumer man,
daz ich mich zu der selben frist
dester pas für zu sehen wist
vor irn anslegen leczen,
20 wy sy mir zu warn seczen.
Auch schütten sy gar äfft an mich, 182''
das ich ain gelt nein vnd das ich
das selbig puch uertilken wer,
es waz mir aber als uniner.
25 ich hut zu aller stunde
meins puches, wu ich künde.
Wx> ftd) tüidj (cmtljera an Iren kaifcr
An disem hader und krant wem
so slugen sich etlich lant hern 8nov.
zu unserm hern, dem kaiser, do uns>t"
30 von herczag alprehten also
vnd den trewlasen wienern
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918