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Der wart geuangen an der stet
und im genumen waz er het,
vnd waz geuangen, daz ist war,
wol gegen ainem halben iar,
5 pis in der herczog ledig
machet uon diser schedig.
Sust triben sy so mancher hand
puberei, lesterung vnd schand,
hader, irrsei und auch zwitreht,
10 der ich nit kan peteuten reht.
zum hindersten vnd lesten
sy nümmer mer zu westen
WU fld; iJtj pxxibtr: an btn ka'xftt ftugcn, 185b
SSolch puberei zu treiben lang,
und sy pegerten do der stang
15 an unsern hern, den kaiser, vnd
uerschriben im dy selben stund,
daz er dy sach liess slihten,
uerainigen und rihten.
Und unser herr, der kaiser, liess
20 mit yn rihten den wider driess,
dar zu den selben krieg vnd strauss,
ir absag gab er in her auss.
der hader vnd zwitrehte
und krieg waz wider slehte.
fccr fjernixg tsas Ijailtum an voolt haben
25 Herczag alpreht walt aber han
gekrieget vnd uil ubels tan,
wann er alles das hailtum, das
in den kirchen vnd klastern was,
was er dez mäht pekummen,
30 walt als han genummen.
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918