Seite - 367 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
Bild der Seite - 367 -
Text der Seite - 367 -
1464 367
numtner mer wesen solte,
ob er echt leben vvolte.*
Des gleichen solt auch der waczla
zwai tausent guldin geben do,
5 auch briefF vnd sigel über sich,
(daz er vmber vnd eweng-lich
solt also sein uei*punden,
daz er in^kainen stunden
Auch wider dise paide lant,
10 die ich yeczunder han genant,
nit mer in kainen sachen wer.
dar zu so solt er nutnmer mer
in der land kaines kummen.
\vu solches würd uernummen,
15 Das er tet wider solche brifif
vnd wu man in darnach begriff,
so solt er genczlich sein uertailt,
das er zum galgen würt gesailt.*
solch galgen priefF vnd schrillte
20 solt er haben uerbriffte.
Do sich aber diser waczlo
must verbriefFen vnd schreiben, do
het er manch furnemen in dem,
wie er auss der geuanknus kern.
25 zum lesten er da uone
auss der uanknis endrane.
Kaczenstain saczet sich geleich 194a.
wider den kaiser vnd das reich,
als vns sagt machabeorum,
30 uon allexandia, dar umb
wart es nider gebrochen
vnd die römer gerochen.
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918