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sie stunden als die werden helt,
till manig pßchs wart da er schelt,
auch sah man manchen pfeile
fliegen in schneller eile.
5 Wo sich ain mensch nur machet ploss,
pei dem zeug- und ümb daz gesloss,
so wart zu im geschossen schir,
recht als zu ainem wilden tir.
auss irer obern were
10 schussen sie in das liere
Gleicher weiss als zu ainem zil,
doch teten sie Schadens nit vil.
nur man ainen man uernummen bot,
den sie im her schussen ze tot.
15 puchsen, klocz vnd auch staine,
gengen uil gen vns zwnine,
all paide gross und klaine,
Woren in dem her nider gan
vnd daz maist do mein hut waz stan.
20 ich vnd der ot blumtaler sein
in ainer hüten gvvesen pei ein.
ains morgens nach dem essen,
do menglichen het gessen,
Ich pei dem uon preisingen sass,
25 wann ich all wegen mit jra ass,
in unserr paider hüten zwain
wart g-eschossen ain pachsen slaiu,
als gross sam ain poss kugel.
durch ain leilach und gugel
30 Und ainen polster gieng er hin. 200*'
ain knecht uns petet, der uand in.
das ich vnd der trummer ot
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918