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da nit lagen, des lob wir got,
wann solcher slaff gesellen
wir nit pegeren wellen,
Mir wer lieber ain hupsche frau
5 an das pet zu vns kummen dau.
es giengen uil schuss in das her,
doch sehatens uon gocz gnad nit ser,
wann nur der ainig mane,
den ich kunt han tane.
10 Sust wurden ir leichter wol echt
an dem scharmuczeln vnd geuecht
vnd pei dem zeug geschossen tot.
der selben zwen kamen in not
mit der hellischen slingen,
15 uon der ich e was singen.
Es brach vnd slug dise paidsatn
und den driten sing es gancz lam.
sust zerbrachen uor dem gesiez
zwo haubt puchsen und drei hauflniez,
20 doch sy an disen steten
kainn menschen schaden teten.
Also uerlur wir dise nein,
in dem haus echt ümb kummen sein,
auff mein trew! es worn gut geseln,
25 dy sich auch keklich woren stein,
pastein, schrekzäun und Ieczen
worn sy gar schan peseezen.
Aber dis frummen in dem her 200b
arbaiten tag und nacht uil ser.
30 wa sy der ueind in der gemain
des aller inaist wisten pei ain,
so warn sy daz pesichten
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918