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und tet mir gmig nach seiner macht,
umb mein gelt waz daz uil zu uil.
daz ich im ümber danken wil,
wann het er mich uer schalten
5 und die nacht nit pehalten,
So must ich leichtern pei dem swein 219
in ainem mist gelegen sein!
dez margens danket ich dem man
und nam Urlaub vnd schied uon dan,
10 in die newen stat sider,
zu meim hern kaiser wider.
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gab imfc in erlt all ir fdjulb flano utti»
gar uer^ jajf unt> ntx$ab.
un warn in grossem zwankel gien
ich man die uor gsungen uon
da% man die uuderschaid wol spurt
35 und kennet welche stut in fürt
also die wiener alle
mit froden reichem
Nun worn in grossem zwanksel gien,
ich main die uor gaungen uon wie«,
20 sie westen weder hin nach her,
in kainen iren sachen mer,
wes sie sich solten halten.
sy waren gancz uerschalten
Und uerlassen auff alle ort.
25 ainr rupft sy hie, der ander dort,
schir aller menglich yederman
wolt mit in sein geriten an,
sie woren gancz uerwaiser.
und unser herr, der kaiser,
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Titel
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Autor
- Th. G. v. Karajan
- Verlag
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Ort
- Wien
- Datum
- 1462
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.9 x 19.8 cm
- Seiten
- 580
- Schlagwörter
- Chronik, Strophenform
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918