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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
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Forschungsmethodik 138 Ausgehend vom ressourcenbasierten Ansatz haben sich noch Weiterentwicklungen dieses Ansatzes ergeben. Die bekannteste dieser Entwicklungen ist der wissensbasierte Ansatz (bzw. knowledge-based view). Dieser sieht das im Unternehmen akkumulierte Wissen als bedeutendste strategische Ressource an. Damit wird auch der Kritik an der statischen Sicht des RBV durch eine dynamische Sicht begegnet. (Winkelbach, 2014) Competence-based view Die Autorin Penrose (1959) versteht unter einem Unternehmen nichts anderes als ein Bündel von Ressourcen. Während der resource-based view zu einem Großteil auf der Verfügbarkeit von Ressourcen zu einem bestimmten Zeitpunkt basiert, gehen die Betrachtungen im competence-based view (CBV) weiter, in dem sie nicht lediglich Wettbewerbsvorteile aus der Tatsache der Verfügbarkeit von Ressourcen ableiten, sondern auch die sinnvolle Nutzbarkeit dieser Ressourcen beinhalten (Gruber-Mücke, 2011). Aus diesem Grund wird der CBV oft als Weiterentwicklung des RBV verstanden (Freiling, 2004). Die Autoren Freiling et al. (2006) halten dazu fest, dass bestimmte Kompetenzen notwendig sind um aus den verfügbaren Ressourcen einen tatsächlichen Wettbewerbsvorteil am Markt gegenüber einem Konkurrenten zu erzielen. Dabei ist der Übergang von der ressourcenbezogenen Betrachtung (i.S.v. RBV) zu einer kompetenzbasierten Betrachtung (i.S. v. CBV) fließend, wie folgende Erklärung veranschaulicht: „Ressourcen bezeichnen alle Inputgüter, die zur Entwicklung und Herstellung von Leistungen benötigt werden. Auch Kompetenzen können demnach als Ressourcen klassifiziert werden, da sie für produktive Prozesse unabdingbar sind. Kompetenzbasierte Ressourcen entstehen durch den kontinuierlichen Aufbau und die Anwendung von Unternehmenskompetenzen.“ (Pfaffmann, 2001) Der CBV hat viele Aspekte in Bezug auf Organisationsformen hervorgebracht. Er versucht den Erfolg mit der Erreichung strategischer Ziele durch Kompetenz zu definieren. Kompetenz wird hier aus einer organisatorischen Sicht und aus der Sicht der Veränderung der Organisation betrachtet. Im Sinne des CBV und im Übergang vom Individuum zur Organisation bzw. zum Unternehmen können Kompetenzen auch „als wiederholbare, auf der Nutzung von Wissen beruhende, durch Regeln geleitete und daher nicht zufällige Handlungspotenziale einer Organisation, die zielgerichtete Prozesse sowohl im Rahmen der Disposition zukünftiger Leistungen als auch konkreter Marktzufuhr- und Marktprozesse ermöglichen“, bezeichnet werden. „Sie dienen dem Erhalt der als notwendig erachteten Wettbewerbsfähigkeit und gegebenenfalls der Realisierung konkreter Wettbewerbsvorteile.“ (Freiling et al., 2006)
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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Techno- und sozioökonomisch orientierte Betriebswirtschaft
Titel
Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Autor
Julia Soos
Herausgeber
Ulrich Bauer
Verlag
Verlag der Technischen Universität Graz
Ort
Graz
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 4.0
ISBN
978-3-85125-517-1
Abmessungen
15.5 x 22.5 cm
Seiten
282
Schlagwörter
Technologie, Unternehmensgründung, Wissen, Kompetenz
Kategorien
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