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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
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Ergebnisse der empirischen Untersuchungen 193 den einzelnen Items ergibt sich wiederum durch die Befragten, die sich ihrer Einschätzung enthalten haben. Interessant ist nun die Abweichungsanalyse zwischen Soll- und Ist-Profil im Bereich der unternehmerischen Kompetenzen. Im Rahmen der Abweichungsanalyse wurde von der Autorin dieser Forschungsarbeit beschlossen, nur Abweichungen genauer zu beleuchten die größer 0,2 bzw. größer als -0,2 Punkte sind. Durch diese Randbedingung ergeben sich hinsichtlich des Kompetenzprofils negative Abweichungen34 im Bereich des “Fachwissens“ (Δ= -0,254), wohingegen positive Abweichungen bei den Kompetenzprofilen der Kompetenzen „Entscheidungsfähigkeit“ (Δ=0,428), „Kommunikationsfähigkeit“ (Δ=0,429), „Beziehungsmanagement“ (Δ=0,201), „Initiative“ (Δ=0,268) und „Akquisitionsstärke“ (Δ=0,831) zu finden sind. Daraus folgend lässt sich ableiten, dass Entwicklungsbedarf im Bereich der Kompetenzen „Entscheidungsfähigkeit“, „Kommunikationsfähigkeit“, „Beziehungs-management“ und „Initiative“ besteht. Der größte Entwicklungsbedarf ergibt sich aus der größten Abweichung im Kompetenzfeld „Akquisitionsstärke“. Es wurde erwartet, dass keine großen Unterschiede zwischen SOLL- und IST-Kompetenzprofil der befragten Personen bestehen würden. Ein durchgeführter t-Test (5 %-Signifikanzniveau; 2-seitige Testung) für gepaarte Stichproben ergab dennoch signifikante Unterschiede bei fünf Kompetenzen: so wurden bei den Kompetenzen „Entscheidungsfähigkeit“ (t(63)= -5,294, p=0,000), „Kommunikationsfähigkeit“ (t(63)= -4,256, p=0,000), „Initiative“ (t(63)= -3,211, p=0,020) und „Akquisitionsstärke“ (t(62)= -6,095, p=0,000) signifikant höhere Werte beim SOLL-Profil als beim IST-Profil beobachtet, bei der Kompetenz „Fachwissen“ (t(63)= 2,646, p=0,010) wurde ein signifikant niedriger Wert beim SOLL-Profil als beim IST-Profil beobachtet. Dies zeigt, dass aus Sicht der Befragten, Fachwissen großteils abgedeckt ist. Entwicklungsbedarf besteht jedoch in den Bereichen „personaler Kompetenz“, „Aktivitäts- und Handlungskompetenz“ sowie „sozial-kommunikativer Kompetenz“. 34 Negative Abweichungen: die Befragten haben eine höhere persönliche Ausprägung der jeweiligen Kompetenz als sie für ein/e UnternehmensgründerIn erwarten.
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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Techno- und sozioökonomisch orientierte Betriebswirtschaft
Titel
Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Autor
Julia Soos
Herausgeber
Ulrich Bauer
Verlag
Verlag der Technischen Universität Graz
Ort
Graz
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 4.0
ISBN
978-3-85125-517-1
Abmessungen
15.5 x 22.5 cm
Seiten
282
Schlagwörter
Technologie, Unternehmensgründung, Wissen, Kompetenz
Kategorien
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