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Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
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Seite - 271 - in Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult

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6.4 Kopisten Schreiber 27: um1775/80,A 709. Schreiber 31: →F.Hofstätter (S. 264). Schreiber 32: letztesDrittel 18. Jh., A 1274. Schreiber 36: → Jähndl (S. 264). Schreiber 43: 2.H. 18.Jh., A 1356. Schreiber 49: um1800,A 674. Schreiber 51: letztesViertel 18. Jh., dürfte wäh- rend der 1780er-Jahre (Nachweise 1782–1789) gele- gentlich (zumeist gemeinsammit Estlinger und an- deren Schreibern) anAbschriften für dieDommusik gearbeitet haben.Unter den 18Materialien imDom- musikarchiv, die mit seiner Beteiligung entstanden sind, befindet sich aber auch die vollständige Ab- schrift eines deutschenMagnificat (A1688), das nicht der Kathedralliturgie zuzuordnen ist und den (al- lerdings jüngeren) Besitzvermerk des Kirchenchors Mülln trägt. EineAbschrift vonMozartsSpatzenmes- se (A-Sd,A 1363), die ebenfalls nicht derDommusik zugehörig ist, da sie auf demUmschlag vonderHand desHauptschreibers (Schr. 51) denBesitzvermerk „In Res Jos:Hausberger /Music:Aulic:“ trägt, lässt es möglich erscheinen, dass Schreiber 51 identisch ist mit dem Hofviolinisten Joseph Haunsberger (auch Hausberger), über den kaummehr bekannt ist, als dass er 1788 angestellt wurde, dass er auch als Chor- regent in Stift Nonnberg tätig war und dass er am 28.3.1802 begrabenwurde.236Dies hieße jedoch, dass er bereits vor seinerAnstellung beiHof als Schreiber für die Dommusik tätig gewesenwäre. Gegen diese Zuweisung spricht auch, dass Schreiber 51 in einer Abschrift einesMagnificat vonGatti inderSammlung FondoPitti inFlorenz aufscheint237, die demnachvor FerdinandsErnennung zumKurfürsten von Salzburg entstanden seinmüsste. Schreiber 52: 2.H. 18.Jh., A 1336. Schreiber 54: →A.F. Paris (S. 267). 236Hintermaier:Die Salzburger Hofkapelle, S. 165. 237I-Fc, F.P.Ch. 200/1. Schreiber 58: Mannheim?, 2.H. 18.Jh.?, nur A 1199 u. 1200 auf in Salzburg ungebräuchlichem Papier. Schreiber 64: 2.H. 18.Jh., Nachweise 1765238 u. 1780 od. später (A 1273), 3Nachweise. Schreiber 65: 2.H. 18.Jh., Nachweise vor 1778 (A 1131) sowie 1782 (A 560) u. 1787239, 2Nachweise; eventuell spätereHand von Schreiber 124 (→S. 274). Schreiber 67: Um und nach 1800. Schreiber 67 (A-Ssp, Hay 1920.1) ist identischmit Schreiber 137 (A-Sd,A 560) und lässt sich imDommusikarchiv le- diglich mit elf Einzelstimmen in sechs Materialien nachweisen. Das Schriftbild zeigt charakteristische Merkmale (etwa eine Form der Viertelpause), die ganz außerhalb der Salzburger Hofschreibertraditi- on zu stehen scheinen. EineOrgelstimme zuGattis Offertorium„InveniDavid“ (A 650)weist Stimmbe- zeichung undVorsatz in autographerAusführung auf, wurde ansonsten aber von Schreiber 67 ausgeführt, was auf einenWirkungsbereich imdirektenUmfeld desHofkapellmeisters schließen lässt.Währenddieser Schreiber für dasEntstehen der vorliegenden Samm- lungpraktischbedeutungslos zu sein scheint, ist seine Handschrift in zahlreichenMusikalienSalzburgerPro- venienz aus der Sammlung Ferdinands in Florenz, sowohl in Einzelstimmen als auch in vollständigen Abschriften, nachzuweisen. In einer der vollständigen Abschriften, einerMesseGattis (I-Fc, F.P.Ch. 174), findet sich von seinerHand die Eintragung: „Den 25. Septemb: 1801. dieseMess /Erstemahl in Salzburg producirt ist worden.“ Schriftprobe→ S. 300. Schreiber 67a: → Schitra,Matthias (S. 269). Schreiber 69: Nachweis 1802, nurA 1469. Schreiber 70: 2.H. 18.Jh., 4Nachweise. Schreiber 82: um1800, nurA 1556. 238Schmid:DieMusikaliensammlung der Erzabtei St. Peter, S. 33. 239Ebd. 271
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Musik am Dom zu Salzburg Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Titel
Musik am Dom zu Salzburg
Untertitel
Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Autoren
Eva Neumayr
Lars E. Laubhold
Ernst Hintermaier
Verlag
Hollitzer Verlag
Ort
Wien
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-99012-540-0
Abmessungen
21.0 x 30.2 cm
Seiten
432
Kategorie
Kunst und Kultur
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