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Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
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Seite - 274 - in Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult

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6 Die SammlungDommusikarchiv Schreiber 114: →G. J. Paris (S. 267). Schreiber 115: →G.Lolli (S. 266). Schreiber 116: wohl italienisch,Mitte/2.H. 18.Jh. Schreiber117: ausschließlich ineiner imJahr1753 wohl in Eichstätt entstandenenReihe repräsentativer Abschriften vonWerken J.C.Deichels. Schreiber 118–129: ca. 2./3.V. 18.Jh., wohl alle im Umfeld Eberlins, außer Schreiber 120 und 122 jeweils nur mit 1–3 Materialien nachgewiesen. Da- her lässt sich für Schreiber 124 bisher nurmit aller Vorsicht vermuten, dass es sich um eine frühe Aus- prägung der Schrift von Schreiber 65 handeln könnte (→ S. 271). Schreiber 130 u. 131: 2.H. 18.Jh., nur A 442 (1771). Schreiber132: um1800,arbeiteteoffenbar imUm- feldGattis und schriebTeile von 15 Stimmensätzen. LediglichA 705wurde vollständig von diesemSchrei- ber angefertigt, derTitel trägt dieDatierung 1791. Schreiber133: 4.V.18.Jh./um1800?,nurA535b. Schreiber 134: umoder nach 1800?, 3Nachweise. Schreiber135: 2.H.18.Jh.,wohleinSchreiberdes Loretoklosters, nurA 547. Schreiber 136: →Lipp (S. 266). Schreiber 137: → Schreiber 67 (S. 271). Schreiber 138: hat in 27Materialien der Samm- lung nahezu ausschließlichEinzelstimmen zuWerken M.Haydns sowie zu zwei KompositionenWolfgang AmadéMozarts hinterlassen. Die von ihm geschrie- benen vollständigenMusikalien überliefernWerke, in denen – wie bei JohannMichael HaydnsVesperae pro festo Sanctissimae InnocentiumMH548 (A 564) oder dem„Stella coeli“MH306 (A 573) – dieVokal- stimmen lediglichmit Sopran undAlt besetzt sind. Auchdie zu bestehendenMaterialienmit vollerChor- besetzung ergänzten Einzelstimmen überliefern ne- ben gelegentlichen Instrumentalstimmen auffallend oft die jeweiligen Sopran- und/oderAltpartien, nie- mals jedochMännerstimmen, was einen (allerdings nichtnachweisbaren)BezugzumKapellhausnahelegt. Schreiber 138warmindestens zwischen 1781 (A 573) und 1793 (A 564) tätig. Schreiber 139: 2.H. 18.Jh., 4Nachweise. Schreiber 140 (und 140a): muss zum engsten Kreis um Luigi Gatti gehört haben. Sein Schrift- zug, dessen charakteristische, in Salzburg in ähnlicher GrundformnurbeiGatti auftretendeViertelpauseauf eine italienischeSchreibtraditionverweist, erscheint in 33Materialien der Sammlung, die häufig eine direkte Zusammenarbeitmit demHofkapellmeister erkennen lassen.Bisweilen hat Schreiber 140 Stimmen, deren Abschrift vonGatti begonnenwordenwaren, fertig- gestellt. Die gleicheNähe zuGatti lässt sich anhand jener 26 Nachträge erkennen, die Schreiber 140 in Gattis Exemplar desCatalogusMusicalis vorgenom- men hat: 24 dieser Einträge beziehen sich aufWerke Gattis, die übrigenaufWerke, die vonaußerhalbSalz- burgs fürdieDommusikangeschafftwordenwaren.252 Schriftprobe→ S. 303. Gatti hat das Verzeichnis seiner eigenen Offerto- rien imCatalogus eigenhändig begonnen, dann aber Schreiber 140 zurweiterenAusführungüberlassen.253 Ein ähnlichesMuster zeigt sich bei denAbschriften dieses Schreibers für denDom:NebenTeilen von 26 MaterialienGatti’scherWerke ist Schreiber 140 an derHerstellungbzw.Ergänzungvon7Stimmensätzen zuWerken andererKomponisten beteiligt, die durch- gängig entweder älteresRepertoire oder solches von außerhalb Salzburgs überliefern.Während Schreiber 140 imBestandDommusikarchivpraktischnur inEin- zelstimmenaufscheint254, existieren inder Sammlung FondoPitti in Florenz aus seiner Feder 15 vollstän- dige oder fast vollständige Stimmenabschriften von 252MozartsMesseKV 275 (A 1153), die in einerWiener Ab- schrift Joseph Arthofers vorliegt, sowie eine Messe J. B. Lassers (A 1208). 253Catalogus „Gatti“, S. 73. 254InA 669,A 686 und 626, allesWerkeGattis, hat Schreiber 140mit 12, 17 resp. 25Stimmen immerhinden größtenTeil des jeweiligen Stimmensatzes kopiert. 274
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Musik am Dom zu Salzburg Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Titel
Musik am Dom zu Salzburg
Untertitel
Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Autoren
Eva Neumayr
Lars E. Laubhold
Ernst Hintermaier
Verlag
Hollitzer Verlag
Ort
Wien
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-99012-540-0
Abmessungen
21.0 x 30.2 cm
Seiten
432
Kategorie
Kunst und Kultur
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