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Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
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Seite - 275 - in Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult

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6.4 Kopisten Werken ausschließlichGattis255, von denenmehrere in Salzburg nicht überliefert sind. Schreiber 140 lässt sich auch in der Biblioteca musicale ‚G. Greggiati‘ inOstiglia (Italien) nachweisen, wo dermusikalische Nachlass LuigiGattis aufbewahrtwird. Seine dorti- genAbschriften dürften aus der frühen Zeit Gattis alsKirchenmusiker inMantua stammen (→S. 325). Ein sehr ähnlicher Schriftzug, der bisher in nur ei- ner Einzelstimmenachgewiesenwerden konnte und sich durch eine gegenüber Schreiber 140 geänderte Halsrichtung auszeichnet, wurde als Schreiber 140a erfasst. Schreiber 141: um1800, nurA 675. Schreiber 144: → Schreiber 161 (S. 275)→Pinz- ger, JohannGeorg (S. 267). Schreiber 161: → Schreiber 144 (S. 275)→Pinz- ger, JohannGeorg (S. 267). Schreiber 162: 4.V. 18.Jh./um1800?, nurA 693 u.A 1128. Schreiber 163: hat imDommusikarchiv nur ins- gesamt 8 Einzelstimmen zu zweiWerken L. Gattis hinterlassen, erscheint aber auch in der Sammlung FondoPitti in Florenz256, zumTeil in vollständigen Abschriften, aber auch gemeinsam mit Gatti und Schreiber 140. Schreiber 164: hat ebenfalls imUmfeldGattis ge- arbeitet,kanndarüberhinausabernichtnäherdatiert werden. 36 von insgesamt 38Einzelstimmen in 16 Si- gnaturendesDommusikarchivs überliefernWerkedes letztenHofkapellmeisters. Auch imFondoPitti exis- tiert einMaterial einerMesseGattis, das Schreiber 164 gemeinsammitGatti kopiert hat.257Er schrieb gemeinsammitGatti, Hacker und anderen Salzbur- ger SchreibernTeile eines Stimmensatzes zuGattis Requiem inC, der in der Stiftsbibliothek Lambach überliefert ist.258 255I-Fc, F.P.Ch. 197/1, 202, 193/1, 194/1, 194/2, 196a, 196b, 199b, 203, 207/2, 207/3, 209/1, 210/3, 211/2, 213/3. 256I-Fc, F.P.Ch. 204/3, 200/1, 208/2, 212/1, 213/2. 257I-Fc, F.P.Ch. 185/2. 258A-LA,M1541.Vgl.Neumayr: „DieRequiemkompositionen LuigiGattis“. Schreiber 165: wohl 1.H. 18.Jh., nurA 1280.259 Schreiber 166: →Biechteler (S. 259). Schreiber 170: 2.H. 18.Jh., gelegentlich gemein- sammitM.Raab, eine seinerAbschriften istmit 1779 datiert, 12Nachweise. Schreiber 171: → Rott? (S. 268), 1.H. 18.Jh., A 1202 u.A 1485. Schreiber 172: 1.H. 18.Jh., A 1204, gemeinsam mit F. J. S. Samber (s. S. 364). Schreiber 173: 1.H. 18.Jh., A 1218 undA1100a gemeinsammit J. J. Rott (s. S. 268) sowieA 1104; war zeitweilig auch als Schreiber 338 verzeichnet. Schreiber 174: 1.H./M. 18.Jh., imUmfeldEber- lins, 9 Stimmen in 4 Signaturen. Schreiber 174a: 1. H./M. 18.Jh.?, ev. identisch mit Schr. 174?, nur 12 Stimmen inA333. Schreiber 175: → J. D.Westermayer? (S. 369), M./2.H. 18. Jh., nur in zweiWerkenWestermayers (A1256,A 1258), von denen ersteres auf 1763 datiert ist. Schreiber176u. 176a: wohl zweiVarianteneiner Hand, 1.H. 18.Jh., A 120 u.A 139. Schreiber 177: 2.H. 18./1.H. 19.Jh., nurvierEin- zelstimmen,darunterdas einzelnüberlieferte „Basso“- Stimmbuch einer aus SalzburgerChorbüchern kompi- lierten Sammlung vonMessenDonatis undMagnifi- cat-VertonungenBernardis (A 1119a). Schreiber 178: 2.H. 18.Jh., A 1263. Schreiber 179: 1.H. 19.Jh., 23Einzelstimmen in 9 Signaturen. Schreiber 179a: A378, gemeinsammit Schr. 179. 259Von gleicher Hand das Material CH-E, Mus. 401,25, vgl. Hochradner: Matthias Siegmund Biechteler, Teil II, S. 261f. 275
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Musik am Dom zu Salzburg Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Titel
Musik am Dom zu Salzburg
Untertitel
Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Autoren
Eva Neumayr
Lars E. Laubhold
Ernst Hintermaier
Verlag
Hollitzer Verlag
Ort
Wien
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-99012-540-0
Abmessungen
21.0 x 30.2 cm
Seiten
432
Kategorie
Kunst und Kultur
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