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6 Die SammlungDommusikarchiv
Schreiber180: 1.H./M. 18.Jh.,nurzweiStimmen
inA260,mit EintragungenEberlins.
Schreiber 191: wohl 2.H. 18.Jh., nurA 1615.
Schreiber 206: um 1800/1. H. 19. Jh., A 569 u.
A 1513.
Schreiber211: 2.H.18.Jh.,A555,gemeinsammit
M.Raab.
Schreiber 231: um1800, eine Stimme inA1165.
Schreiber 233: 1.H. 19.Jh., zwei von achtMate-
rialien tragendie Jahreszahl 1837, einweiteres ist vor
1848 entstanden.
Schreiber 243: um1800, inA 1510 u.A 1664.
Schreiber 245: erscheint imDommusikarchiv le-
diglich in 15Einzelstimmen in vier Signaturen: außer
in zweiWerkenGattis in denAufführungsmaterialien
zuHaydnsSchöpfungundMozartsRequiem,undlässt
sich daher in die Zeit um1800 datieren.Darüber hin-
aus nahmer eineReihe vonNachträgen imCatalogus
Musicalis „Archivium“ vor,wo er verschiedeneWerke
LuigiGattis verzeichnete.260Demnach stand auch er
einem engerenZirkel anPersonen nahe, diemit der
OrganisationderDommusikbetrautwaren.Erkopier-
te ebenfallsTeile zu vierWerkenGattis, die heute im
FondoPitti in Florenz aufbewahrtwerden261, darun-
ter dasAufführungsmaterial zuGattis Requiem inC,
das er alsHauptschreiber fast vollständig anfertigte.
Außerdem schrieb erTeile weitererAufführungsmate-
rialien diesesWerks, die sich in denStiftsbibliotheken
in Kremsmünster und Lambach erhalten haben.262
Schriftprobe→ S. 304.
Schreiber 249: 1.V. 19.Jh., nurA 1223, hat zahl-
reicheAbschriften für die SammlungFerdinands III.
vonToskana angefertigt und kommtdaher vor allem
in der Sammlung der Bibliothek des Conservatorio
‚Luigi Cherubini‘ in Florenz vor. EineAbschrift einer
260Catalogus „Archivium“, S. 61, 64, 68–70.
261I-Fc, F.P.Ch. 183, 192, 195, 210/3; lediglich letzteresWerk
ist auch imDommusikarchiv überliefert (A 644).
262Neumayr: „DieRequiemkompositionenLuigiGattis“. Litanei vonBrunnmayr von seinerHand hat sich im
SalzburgMuseumerhalten (A-Sca,Hs 29).
Schreiber 259: wohl 2.H. 18.Jh., überwiegend
Einzelstimmen, überwiegend nicht derKathedralmu-
sik zugehörig, imUmfeld von F. I. Lipp undA. F.
Paris.
Schreiber 260: →Rott (S. 268).
Schreiber300, 301u. 302: 1.H. 18.Jh., inA218
auf in Salzburg ungebräuchlichemPapier.
Schreiber 303: M./2.H. 18.Jh., nur A 242b u.
A 1318.
Schreiber 304 u. 305: M. 18.Jh., A 290, gemein-
sammitEberlin.
Schreiber 306: 18. Jh., A 311.
Schreiber 307: 1.H. 19.Jh., ev. Umfeld J. B.
Weindls, Nachweise zwischen 1828 und 1839 erschlos-
sen, eineDatierung 1830 verbürgt (A 1654).
Schreiber 308: 1.H. 18.Jh., Einzelstimmen in
A399,A 762.
Schreiber 309: 1.H. 19.Jh., Datierungen: 1825
(A 424), 1832 (A 1057a), möglicherweise identisch
mit→ J. B.Weindl (s. S. 270).
Schreiber 310: um1800,A 485.
Schreiber 311: 19. Jh.
Schreiber312: 2.H.18.Jh. (um1780),Einzelstim-
men inA587 u. 588, gemeinsammitM.Raab.
Schreiber 313: um1900?
Schreiber 314: um1800,A 572.
Schreiber 315 u. 316: 1. H. 20. Jh., Umfeld H.
Spies, A 594.
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Musik am Dom zu Salzburg
Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
- Titel
- Musik am Dom zu Salzburg
- Untertitel
- Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
- Autoren
- Eva Neumayr
- Lars E. Laubhold
- Ernst Hintermaier
- Verlag
- Hollitzer Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2018
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-99012-540-0
- Abmessungen
- 21.0 x 30.2 cm
- Seiten
- 432
- Kategorie
- Kunst und Kultur