Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Kunst und Kultur
Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Seite - 313 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 313 - in Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult

Bild der Seite - 313 -

Bild der Seite - 313 - in Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult

Text der Seite - 313 -

7.1 Die Sammlung FondoPitti in derBibliothek desConservatorio ‚Luigi Cherubini‘ in Florenz Zusammenfassend kannman sagen, dass, abgese- hen vonGattisMissa S. Ruperti von 1782 und einer Vesper, nurwenigeOriginalmaterialien desDommu- sikarchivs in die SammlungFerdinands III. vonTos- kanagelangt sind, darunter vielleichtMichaelHaydns MissaAdmontisMH530 (F.P.Ch. 301), kopiert von Schreiber 67,Gatti undHofstätter, undLuigiGattis Litanie de B.V.M. in D (F.P.Ch. 190), kopiert von Gatti, Hofstätter und den Schreibern 24, 321 und 140. IndenmeistenFällendürftendie Schreiber nicht ausMaterialien desDommusikarchivs, sonderndirekt ausPartituren kopiert haben, die sie bei den ja noch lebendenKomponisten vorgefunden haben.ObLui- gi Gatti mit Großherzog Ferdinand III. zugunsten desDommusikarchivs getauscht hat, wie es Joachim Fuetsch imApril 1822 andeutet,muss dahingestellt bleiben: „Wenn es einem Vice Capell Meister37 oderetwagahreinemMeißner38 erlaubtwar, eine veralteteMesse vomFux zu verschen- ken, so ist es gewiss unter Erzpischöflicher Regierung einemwirklichenCapel-Meister weniger zu verargen, alte, abgelebte Stücke mit neueren zu vertauschen [...] Übrigens wirdman doch gewiß keinenAbgang, son- dernnurUmtauschfinden,ausser inHinsicht einzelner Stimmen,welche zu ersetzen sich jederzeit, wenn es nöthig seyn soll, bereith- willig erbiettetUntertäniggehorsamsterJoa- chimFuetschHof-undDomViolonzellist.“39 37Sehr wahrscheinlich ist hier LeopoldMozart gemeint, der, wie ein Eintrag imCatalogus (Exemplar „Gatti“, S. 59) zeigt, eineMesse von J. J. FuxdemKalkanten geschenkt hatte. 38JosephNikolausMeissner (um1725–1795), berühmterHof- bassistundJohannErnstEberlinsKompositionsschülerund Schwiegersohn.Hintermaier:Die SalzburgerHofkapelle, S. 263–273. 39J. Fuetsch, Bericht über dasVerzeichnis desHerrn Schitra, der abgängigen Dom-Musikalien, Actum 22. April 1822, AES,Dommusikverein undMozarteum,AT-AES-1.2.AXd 522. 313
zurück zum  Buch Musik am Dom zu Salzburg - Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult"
Musik am Dom zu Salzburg Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Titel
Musik am Dom zu Salzburg
Untertitel
Repertoire und liturgisch gebundene Praxis zwischen hochbarocker Repräsentation und Mozart-Kult
Autoren
Eva Neumayr
Lars E. Laubhold
Ernst Hintermaier
Verlag
Hollitzer Verlag
Ort
Wien
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-99012-540-0
Abmessungen
21.0 x 30.2 cm
Seiten
432
Kategorie
Kunst und Kultur
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Musik am Dom zu Salzburg