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Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern - Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
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Hitlergruß, Hitlerbilder, Hakenkreuze und Fahnenappelle prägen den Schul- alltag.«60ÄhnlichauchGeschichte schreiben4 (SB8):»AnderSpitzedesStaates stand Adolf Hitler, der ›Führer‹, der beinahe religiös verehrt und umdessen PersoneinStarkultbetriebenwurde.«61 WeitmehrPlatzwidmendieSchulbücherDurchdieZeiten4(Sb3),ganzklar: Geschichte4(SB5),Geschichte live4(SB7)undGeschichteundGeschehen4(SB 9)diesemThemenbereich (vgl.Abb.2). SB3:DurchdieZeiten4, 36 DerKultumdenFührer AllesdrehtesichumdenFührerAdolfHitler. SeinWillewaroberstesGesetz.Erwurde als Retter der Nation, als Ritter im Kampf gegen das Böse verherrlicht. Zahlreiche StraßenundPlätzewurdennach ihmbenannt, ab1933musstenalleBeamtenmitdem Hitlergruß grüßen. Ein Großteil der Bevölkerung übernahm ihn freiwillig. Die VerweigerungdesHitlergrußeskonntealsKritikverstandenwerdenundzurVerhaftung führen. SB5:ganzklar:Geschichte4, 35 Führermythos Das hohe Maß an Zustimmung für den ›Anschluss‹ war eng verknüpft mit der BewunderungvielerMenschenfürAdolfHitler.ErbildetediestarkeeinigendeKraft im nationalsozialistischen Herrschaftssystem. Der ›Führer‹ war im täglichen Leben allgegenwärtig (Gruß ›Heil Hitler‹), sein Bild wurdemit allenMitteln dermodernen Propagandaverbreitet. SB7:Geschichte live4, 48 FührerkultundPropaganda Seit 1927 festigteHitler zusehends seinenabsolutenFührungsanspruch innerhalbder Partei. AbdemTodHindenburgs nannte er sich ›Führer undReichskanzler‹, ab 1939 einfach ›Führer‹. Die Reichswehr und nach ihr die Beamtenschaft mußten auf Hitler persönlicheinen›Treueid‹schwören.DerKultumHitlerdrücktesichinvielfacherForm aus: zumBeispiel inderUmbenennungzahlreicher StraßenundPlätze, in schwärme- rischenHuldigungen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern oder in Verbreitung vonHitler-Bildern. Jede/Jeder einzelne sollte demunumschränktenWillendes ›Führers‹blindgehorchen. Bilder und Tagebucheinträge aus dieser Zeit belegen, dass sich viele Menschen mitreißenundblenden ließen.Aberesgabauchsolche,diedieverbrecherischenZüge desRegimesdurchschauten. 60 SB6, 50. 61 SB8, 34. ChristophKühberger198 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY
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Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
Titel
Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern
Untertitel
Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
Autoren
Roland Bernhard
Susanne Grindel
Felix Hinz
Herausgeber
Christoph Kühberger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht Verlage
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-0686-6
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
294
Kategorie
Lehrbücher
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