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Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern - Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
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Zwangsarbeit 1938 fehltenrundeinehalbeMillionArbeitskräfte,vonden500.000registrierten Arbeitslosenwarennur 100.000 uneingeschränkt einsatzfähig.NachKriegsbe- ginnkamesdaher vermehrt zumEinsatzvonZwangsarbeitern,KZ-Häftlingen undKriegsgefangenen.29Todt vertrat bis zumKriegsbeginn die rassenideolo- gische Ansicht, dass amBau der »Straßen des Führers« keine Juden beteiligt werden durften.30Bereits im zweitenKriegsjahr wurden solche ideologischen Überzeugungen allerdings aufgegeben, weil der Arbeitskräftemangel über- deutlichzumTragenkam.DaherrevidierteauchderChefderSicherheitspolizei Abb.2:ReichsautobahnimBau1937inRadeburg(Sachsen),ErrichtungeinesDamms(4Meter Höhe) inHandarbeit (SLUB/DeutscheFotothek,WalterMöbius) 29 Vgl.SchützundGruber,MythosReichsautobahn,86f.;UlrichHerbert,Fremdarbeiter.Politik und Praxis des »Ausländer-Einsatzes« in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Bonn: Dietz, 1999 (Neuauflage), 47ff. 30 Vgl.Wolf Gruner, »Juden bauen die ›Straßen des Führers‹. Zwangsarbeit und Zwangsar- beitslager für nichtdeutsche Juden imAltreich 1940 bis 1943/44«, in: Zeitschrift für Ge- schichtswissenschaft 44 (1996), 789–808, 789f.; Seidler: Fritz Todt, 104f.; Dieter Maier, »Arbeitsverwaltungundnationalsozialistische Judenverfolgung inden Jahren1933–1939«, in:GötzAlyu.a. (Hg.),ArbeitsmarktundSondererlaß.Menschenverwertung,Rassenpolitik undArbeitsamt, Berlin:RotbuchVerlag, 1990, 62–155, 116. TobiasKuster226 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY
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Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
Titel
Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern
Untertitel
Von Marathon bis zum Élyseée-Vertrag
Autoren
Roland Bernhard
Susanne Grindel
Felix Hinz
Herausgeber
Christoph Kühberger
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht Verlage
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7370-0686-6
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
294
Kategorie
Lehrbücher
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