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Niclas Khueperger - (1531 bis 1597)
Seite - 106 -
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106 bekommen, sowie die von ihrem Vater ausgelegten Kosten zur Sanierung des dortigen Schlosses. Am 4. Mai 1598 verkauften die Gerhaben Teile der Erbmasse.569 Der endgültige Erbschaftsvertrag vom 6. Mai 1598 sollte dem Landeshauptmann übergeben werden.570 LH Hans Jakob Löbl, Fh auf Greinburg, transsummierte am 9. April 1600 die Verhandlungen nach dem Ableben des Stefan Engl von Wagrain zwischen dessen nachgelassener Tochter Anna Maria und ihren damaligen Gerhaben Matthias Händl und Wolf Schwindenhamer, beide aus Steyr, einerseits, und Simon und David Engl, den Brüdern Stefan Engls andererseits, wegen der Verteilung des Nachlasses. 571 Der Edelsitz572 Barbara Bischoff, geb. Khueperger, verwitwete Engl von Wagrain erreichte das, was bereits ihre unmittelbaren Besitzvorgänger Christoph Häckhl von Lustenfelden, ihr Vater Niclas Khueperger und wahrscheinlich sogar schon Bernhard Hohenfurter angestrebt und vorbereitet hatten: Die Erhebung zum adeligen Landgut und Edelsitz.573 In einer undatierten Kopie, welche aufgrund der Reaktion Kaiser Rudolfs II. vom 11. Mai 1604 diesem Datum vorzuordnen ist, ersuchte Barbara Bischoff, „das noch von meinen geliebten Eltern hero, Ich das Güetlin Haggen, sambt desselben Zuegehörigen Feldtern vnd Gründen, negst ausser Lynz ligent, so immediate Eur Kay: Mayt: als Regierenden Österreichischen Landtsfürsten vnndterworffen, Erblichen an mich gebracht, vnnd als ein vndiennstbares guett bißhero Ingehabt, Wann Ich aber wegen meiner lieben Khinder vnnd nachkhummen, obgedachtes güetl Zu einer mehrern wohnung gern erheben wollte, Als ist an Eur Kay: Mayt: mein Allerundterthenigistes bitten, Sy geruhen mich durch das Kay: vnnd Lanndtsfüerstlichen befreyungsbrieff Zubegnadigen, damit mehr benantes güetl vor ein griff der benachbarten Landtsgerichten befreyet, vnnd Ich sambt meinen Erben dasselbig als ein frey Adenlich Landtguett, in khünfftig possediern mechte…“.574 Ks Rudolf hatte sich auf das „diemüetigist“ Ansuchen der Bischoffin hin (1604) um Bericht und Gutachten an den „Freiherrn von Haymb Zum Reichenstain vnserm Reichshofrath vnnd Verwalter vnnserer Landtshauptmanschafft in Österreich ob der Ennß“ gewandt.575 Im selben Konvolut findet sich in diesem Zusammenhang auch eine Konzeptfassung des äußerst subjektiven Einspruch-Schreibens des Gf Reichardt von Starhemberg gegen die „Befreyung des Hackhenhoffs bey Linntz“, datiert 3. Junny 1604, wo er ua darauf hinweist und zu bedenken gibt, dass das „Bauerngüttel nachst bey Linntz der 569 AStL, LR B VII, Nr. 633. 570 OÖLA, HA Wagrain, Sch. 5, Urkunden 1569>1600, Fasc. I, fol. 4 >5´. AStL HA Wagrain Bd 1/ G 31 oder III / HA Wagrain, Bd 1 Nr. 137, I-24/Hülle 21. 571 OÖLA, HA Wagrain Bd 1/ G 31/25 oder III / HA Wagrain, Bd 1 Nr. 137, I-24 / Hülle 21. Schäffer, GHft Hagen/Inhaber, Bd I (Ms). 572 Schäffer, GHft Hagen/Inhaber, Bd I (Ms). 573 Schäffer, GHft Hagen/Inhaber, Bd I (Ms). 574 OÖLA, A Stbg, Bestand Riedegg, Sch. 145, Nr. 1, fol. 1 ff. 575 OÖLA, A Stbg, Best. Riedegg, Sch. Nr. 145, Hagen, Nr. 1.
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Niclas Khueperger (1531 bis 1597)
Bürgermeister der Stadt Linz zur Zeit der Reformation und Gegenreformation
Titel
Niclas Khueperger
Untertitel
(1531 bis 1597)
Autor
Hanna und Herbert Schäffer
Verlag
Eigenverlag
Ort
Linz
Datum
2013/2015
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
21.0 x 29.0 cm
Seiten
162
Kategorie
Geographie, Land und Leute
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