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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Fischer826 Fischer Betty, Wetty, Barbara; Sängerin und Schauspielerin Geb. Wien-Hernals, 9. 10. 1887 Gest. Wien, 12. 1. 1969 (19. 1.) LebenspartnerInnen, Kinder: 1934 Heirat mit dem Bürgermeister von Luxemburg. Ausbildungen: Nach Abschluss der Volks- und Bürgerschule machte B. F. eine Schneider- lehre mit Gesellen- und Meisterbrief. Sie nahm Gesangs-Unterricht und entwickelte einen Sopran mit über dreieinhalb Oktaven. Laufbahn: B. F. trat zuerst in Varietés auf, dann Engagement am Raimundtheater und am Ronacher. Ab 1910 feierte sie große Erfolge als Operettendiva. In den 1920er Jahren Ope- rettenstar, vor allem am Theater an der Wien. 1910 bis 1926 fest engagiert. 1924 am Theater in der Josefstadt. 1930 /31 am Stadttheater Wien. 1933 nach Luxemburg emigriert, trat auch dort in Operetten auf, kehrte 1948 nach Österreich zurück. Berühmt wurde sie unter anderem als „Lercherl von Hernals“ und mit Rollen in Operetten wie „Die lustige Witwe“, „Hoheit tanzt Walzer“, „Rose von Stambul“ und „Gräfin Mariza“. Erhielt eine Professur in der Operettenklasse des Konservatoriums der Stadt Wien. In ihrem Nachlass fand man 23 Koffer mit 900 exquisiten Kleidern. Die gelernte Schneiderin ging sehr nach der neuesten Mode und gab auch dort den Ton an. Außerdem war sie eine begeisterte Sportlerin. Ausz.: 1967 Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich, Verkehrsflächenbenennung: Betty-Fischer Weg am Heuberg, 1170 Wien. Ehrengrab am Hernalser Friedhof. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe), Bezirksmuseum Hernals. L.: Pass/Scheit/Svobota 1995, Trapp/Mittenzwei 1999, Wedel 2010, Wikipedia, http://www. bezirksmuseum.at/hernals/, www.aeiou.at Fischer Emma von, Gabriele Marie Freiin von; Komponistin und Musikpädagogin Geb. Wien, 2. 5. 1876 Gest. Wien, 12. 2. 1964 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Friedrich Frh. von Fischer (1826 –1907), Feldmar- schallleutnant und Vorstand der k. u. k. Kriegsschule in Wien 6; Mutter: Marie (1846 –1930). Ausbildungen: Klavierunterricht im frühesten Kindesalter durch Emma Klement, später Privatschülerin bei Julius Epstein, der am Konservatorium der Gesellschaft der Musik- freunde unterrichtete. Ebenso bei Paul Weingarten, Cyrill Wolf und Robert Fuchs. 1907 Staatsprüfung in Klavier und Musiktheorie. Laufbahn: Ihr Debut als Pianistin bestritt sie als 19-jährige im Wiener Musikverein gemein- sam mit dem philharmonischen Orchester (J. N. Fuchs). Engagement für Frauen-Kon- zertauftritte mit Kompositionen ausschließlich von Frauen, Konzerteinladungen Wiener Frauenvereine: „Verein für erweiterte Frauenbildung“, „Neuer Frauen-Klub“, „Bund österrei- chischer Frauenvereine“. Erste in Druck gehende eigene Komposition 1905, Uraufführung 1907 in London, Auftritt in Wien 1908 mit Variationen über eigenes Thema beeindruckte die Kritiker. Weitere Auftritte wurden durch den Ersten Weltkrieg vereitelt. In den Folge- jahren blieb die öffentliche Wahrnehmung ihrer Werke auf einen kleinen Kreis beschränkt, Sendungen über „Radio Wien“. Zunächst verlief ihre musikalische Laufbahn mehrgleisig: Konzertauftritte, kompositorische Betätigung und Lehrtätigkeit, wobei die Lehrtätigkeit immer gewichtiger wurde, da sie auf diese Einnahmen angewiesen war. Die Komposition
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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