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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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Fischer | F 829 Fischer Hedwig, Hofmann, Hoffmann, Fischer-Hofmann; Dermatologin Geb. Wien, 14. 4. 1888 Gest. Syracuse, New York, USA, April 1983 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Eduard Hofmann; Mutter: Henriette Hock; Schwester: Martha Hofmann. LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Alois Fischer. Ausbildungen: 1915 Dr.med. an der Universität Wien, 1939 Diplom für Physiotherapie an der Schule Dr. Peytoureaus in Paris. Laufbahn: Trat 1915 in die Ärztekammer ein. War 1916 bis 1921 an einer Wiener Hautkli- nik tätig, führte 1923 bis 1938 eine dermatologische Privatpraxis in Wien. Emigrierte in die USA, 1942 erhielt sie die Bewilligung in New York eine Praxis zu eröffnen. Ab 1943 führte sie eine Privatpraxis in Syracuse. Ausz., Mitglsch.: Mitglied der Dermatologenvereinigung, Mitglied der Women’ s Internatio- nal League for Peace and Freedom, 1953 Palmes Académiques, Frankreich. Biograph. Mitteilungen, Hinweise: Judaica-Archiv/ÖNB. L.: Deutsches Exilarchiv 1933–1945, 1989, Feikes 1999, Fraenkel 1967, Who’s Who of American Women 1858 Fischer Irene, geb. Kaminka; Lehrerin, Mathematikerin und Geodätin Geb. Gainfarn, NÖ, 27. 7. 1907 Gest. Boston, Massachusetts, USA, 22. 10. 2009 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Aharon Noah Kaminka (1866 –1950); Mutter: Clara Löwi (1875–1965). Ihre Eltern emigrierten 1938 nach Palästina. Zwei Brüder. LebenspartnerInnen, Kinder: 1930 Heirat mit dem Geografen Eric Fischer (1898 –1985). Ihre beiden Kinder, Gay A. (* 1936) und Michael M. (* 1946) besuchten beide die Universität. Ausbildungen: I. F. studierte von 1926–1930 an der Universität Wien Lehramt und be- suchte zwischen 1927 und 1929 auch Lehrveranstaltungen an der Technischen Hoch- schule in Wien. 1931 legte sie die Lehramtsprüfung ab und unterrichtete bis 1938 als Gymnasiallehrerin an einem Realgymnasium. Wegen einer Verzögerung des U. S. Visums führte ihre Emigration zunächst nach Palästina. Laufbahn: Dort besuchte sie Kurse für Lehrer und unterrichtete 1939–40 an einer privaten Mädchenschule. Unterstützt von ihren Verwandten konnte sie im Februar 1941 gemeinsam mit ihrer Familie in die USA weiterreisen. Nach einer kurzzeitigen Beschäftigung als Schnei- derin erhielt sie 1941–42 wieder einen Job als Mathematiklehrerin (Abott Acadamy, Andover, Massachusetts). 1942–43 unterrichtete sie Technisches Zeichnen an der Brown and Nichols Prep. School, Cambridge, Mass. Gleichzeitig war sie an der Harvard University und am M. I. T. tätig (1942–44 Konstruktion eines dreidimensionalen visuellen Unterrichtsbehelfes). 1944 un- terrichtete sie als Lehrerin für Technisches Zeichnen am Bard Coll. Annandale-on-Hudson, N. Y., 1944–45 als Mathematiklehrerin an der Sidwell Friend’s School, Washington, D. C. In den Jahren 1949–50, 1953–54 und 1957 studierte sie an der Univ. Virginia Grad. Sch. Dept. of Agriculture und der Georgetown University, Washington, D. C. Ab 1952 war sie Mitglied des U. S. Army Map Serv. (AMS, später Defense Mapping Agency, heute National Geospa- tial-Intelligence Agency (NGA)), zunächst als Mathematikerin, ab 1958 als Geodätin, 1962
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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