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Fischer | F 835
Leopoldstadt Zwangsarbeit leisten. Insgesamt waren im Lager des Gaswerkes Simmering
113 ungarische Juden untergebracht. R. F. starb am 1944 im Sammellager für kranke Juden
in der Leopoldstadt, Malzgasse 7.
Ausz.: Verkehrsflächenbenennung: 2003 wurde in Wien eine Straße stellvertretend für zahl-
reiche ZwangsarbeiterInnen Rosa-Fischer-Strasse benannt.
L.: Exenberger 2004, http://simmering.gruene.at/, http://www.wien.gv.at/strassenlexikon/
Fischer Rosa; Bäuerin und Sachschriftstellerin
Geb. Hartberg, Stmk., 4. 9. 1868
Gest. ?
Laufbahn: R. F. wurde von Ludwig Anzengruber als Schriftstellerin entdeckt und gefördert.
Einige ihrer Erzählungen wurden in Peter Roseggers „Der Heimgarten“ abgedruckt. Sie
veröffentlichte 1903 ein illustriertes Buch zum Bauernleben in der Oststeiermark. In ihrem
Geburtsort gibt es eine Rosa Fischer-Gasse.
W.: „Oststeirisches Bauernleben. Mit einer Vorrede von P. Rosegger und illustriert von Alex-
ander D. Goltz“ (1903)
L.: Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982
Fischer Stefanie; Schauspielerin
Geb. Brünn, Mähren (Brno, Tschechien), 31. 8. 1869
Gest. ?
Laufbahn: Debütierte 1887 im Fürsttheater, 1887 bis 1889 im Josefstädter Theater engagiert
und danach am Carltheater.
L.: Eisenberg 1893, Kosch 1992
Fischer-Colbrie Ida, geb. Andessner, adopt. Zwerger- Andessner; Komponistin
Geb. Ried/Innkreis, OÖ, 1. 5. 1894
Gest. Linz, OÖ, 22. 11. 1973
Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Maria Katharina Andessner; Vater: Jurist, starb vor
ihrer Geburt. Dr. M. Zwerger, Bürgerschullehrer für Chemie und Mathematik, adoptierte
sie 1896.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1925 Heirat mit Arthur Fischer-Colbrie (1895–1968), Schrift-
steller und Beamter.
Ausbildungen: Bereits mit 4 Jahren Klavierspiel und erste Kompositionsversuche, besuchte
1910–1914 die k. k. Lehrerinnenbildungsanstalt in Linz, Lehrbefähigung 1917; daneben Aus-
bildung in Gesang, Klavier, Geige und Theorie an der „Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Mu-
sikschule“ des Musikvereins in Linz und im Privatunterricht, u. a. bei Amadeo von der Hoya.
Laufbahn: Sie unterrichtete zunächst als Aushilfslehrerin, später in provisorischer und
schließlich ab 1921 in definitiver Anstellung an öffentlichen Knaben- und Mädchenvolks-
schulen, auch als Musiklehrerin am Stiftsgymnasium Wilhering tätig. Daneben künstle-
risch-musikalische Tätigkeit als Geigerin, Chorleiterin (der Stiftskirche Kremsmünster) und
bereits während ihrer Ausbildung als Komponistin. Sie erweiterte zusehends ihren künstleri-
schen Horizont, nahm bei Max Pauly Zeichen- und Malunterricht und entfaltete sich in der
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- biografiA.
- Untertitel
- Lexikon österreichischer Frauen
- Band
- 1, A – H
- Herausgeber
- Ilse Korotin
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Abmessungen
- 17.4 x 24.5 cm
- Seiten
- 1422
- Kategorie
- Lexika