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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
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F | Flechser842 Laufbahn: Zeigte schon früh Talent zum Zeichnen. Studierte verschiedene Werke über Ma- lerei und kopierte Bilder aus dem Familienbesitz. Zog mit 17 Jahren nach Schladming, wo sich der Familienbesitz, Nickelgruben, befand. Sie malte hauptsächlich Tierstillleben der Alpenregion und Blumenstücke, wurde jedoch später durch Selleny auch auf die Land- schaftsdarstellung gebracht. Häufig auf Ausstellungen vertreten. Ausz.: 1871 Ehrendiplom der Londoner Weltausstellung. L.: Keckeis/Olschak 1953/54, ÖBL, Thieme/Becker 1907–1950, Wastler 1883 Flechser Elisabeth (Sr. Clara), später Sr. Ancilla; Erzieherin und Novizenmeisterin Geb. Wien, 4. 10. 1906 Gest. Steinerkirchen, OÖ, 3. 2. 1987 Laufbahn: 1933/34 Novizenmeisterin, verließ die Caritas Socialis 1941 und trat bei den Benediktinerinnen in Steinerkirchen als Sr. Ancilla ein. L.: Kronthaler 1995 Fleck Annelise, Annelise Wimmer-Lamquet; Kinder- und Jugendbuchautorin Geb. Goldbeck, Deutsches Reich (Deutschland), 14. 5. 1923 Ausbildungen: Handelsschulabschluss, nahm Schauspiel- und Zeichenunterricht. Laufbahn: Als Pressesekretärin einer Flugzeugfirma in Berlin tätig. Wurde 1949 während der russischen Besatzung verhaftet und in das sowjetische Arbeitslager Workuta verschleppt. Musste sieben Jahre Fronarbeit leisten, kehrte 1955 zurück. Unternahm 1956 eine Reise nach Afrika, war als Auslandskorrespondentin in Ägypten tätig. Kehrte 1957 nach Europa zurück und lebte von dieser Zeit an in Wien. In mehreren Berufen tätig, initiierte einen Literatursalon in Wien. Ausz., Mitglsch.: 1972 Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, Mitglied der IG Autoren. W.: „Du bist allein? Aphorismen“ (1972), „Workuta überlebt! Als Frau in Stalins Straflager“ (1994), „Wien bei Regen. Gedicht“ L.: Heimatland. Blätter für Bücherfreunde, 1973, 18. Jahrgang, Ruiss 1995, Ruiss 1997, Ruiss 2001 Fleck Luise, geb. Veltée; Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Geb. Wien, 1. 8. 1873 Gest. Wien, 15. 3. 1950 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Ludwig Veltée, war Feuerwerker und Begründer des Stadtpanoptikums in Wien. Nina Veltée, die Mutter von L., stammte aus einem alten Adels- geschlecht aus Lyon. Sie war berufstätig und bediente die Kasse des Wiener Panoptikums. Auch L. F. half früh an der Kassa mit. Bruder Claudius Veltée war ebenfalls beim Film tätig. LebenspartnerInnen, Kinder: War in erster Ehe mit dem Fotografen und Filmpionier An- ton Gustav Kolm (1865–1922) verheiratet. 1924 zweite Heirat mit dem Mitarbeiter Jakob Julius Fleck (1881–1953). L.s Sohn aus erster Ehe, Walter Kolm-Veltée (1910 – 1999), wurde später ebenfalls ein angesehener Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Laufbahn: Zählt zu den Pionierinnen nicht nur des österreichischen Stummfilms. Die Regis- seurin und Produzentin gehört zusammen mit der Französin Alice Guy-Blaché zu den ersten
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Band 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
biografiA.
Untertitel
Lexikon österreichischer Frauen
Band
1, A – H
Herausgeber
Ilse Korotin
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1422
Kategorie
Lexika
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